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Pressemitteilung: Kundgebung Bahnhof Altona (5.4.2018)

Bürgerinitiative Prellbock, VCD Landesverband Nord e.V. und die EU-Initiative für mehr Nachtzüge

Laden ein zur Kundgebung

am:     Freitag, den 06.04.2018 ab 16 Uhr

Altonaer Bahnhof
Ausgang Ost
Ottenser Hauptstraße, vor Schweinske

Für den Erhalt des Altonaer Bahnhofs
Kein Regional-und Fernbahnhof am Diebsteich

Für mehr Nachtzüge in Europa

Kundgebung
Infostände

Musik

Interviews mit allen Initiativen

> Prellbock-Altona
> Diebsteich-Info
> Langenfelder Signal
> Altonaer Manifest
> VCD
> Informationen über die Klage gegen die Verlegung des Altonaer Bahnhofs
> EU-Initiative für mehr Nachtzüge ab Altona in weiteren Hauptstädte Europas
> Mehr Autoreisezüge

 Kontakt: VCD LV Nord e.V. – geschaeftsstelle@vcd-nord.de

(26. März 2018) Pressemitteilung: VCD Nord gegen die Stillegung des Fernbahnhofs Altona

VCD Nord klagt gegen Stilllegung des Fernbahnhofs Altona Der Verkehrsclub Deutschland Landesverband Nord (VCD Nord) hat Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamts (EBA) zur Aufgabe des Fernbahnhofs Altona und Verlegung nach Diebsteich beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht erhoben. Er befürchtet eine massive Verschlechterung für Fahrgäste und die Umwelt, wenn Fern- und Regionalzüge künftig nicht mehr bis ins Herz des Bezirks Altona fahren können und stattdessen am Diebsteich enden. Bewohner des Hamburger Westens verlieren „ihren“ Fernbahnhof, und Pendler aus Schleswig-Holstein müssen zukünftig an einer abseits gelegenen und verkehrlich nicht angebundenen Station umsteigen. Auch fürchtet der VCD um den Erhalt des Fernbahnhofs Dammtor, der bereits heute von etlichen Fernzügen ohne Halt durchfahren wird. Mit dem Schritt will der Umweltverband ein transparentes Verfahren erwirken, bei dem Alternativen zur Stilllegung des Fernbahnhofs Altona ernsthaft entwickelt und geprüft werden. Es geht schlussendlich darum zu verhindern, dass der Hamburger Westen, der Messestandort und weite Teile Schleswig-Holsteins vom Fernverkehr abgehängt werden. Der VCD Nord arbeitet bei der Klage eng mit der örtlichen Initiative Prellbock Altona zusammen. Weitere Argumente hat der Verband in einem aktuellen Sondernewsletter zusammengestellt, der unter www.vcd.org/vorort/nord abgerufen werden kann.
Der Vorstand
Rückfragen unter: 0176 2183 2034 

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14. Februar 2018 VCD Nord Pressemitteilung: Kein Nulltarif für Autoverkehr"

Die Grenzwerte für Luftschadstoffe werden u.a. in Kiel und Hamburg seit vielen Jahren systematisch überschritten. Der VCD Nord begrüßt das Einfordern von gesunden Lebensverhältnissen durch Brüssel mit Nachdruck.
Die umfassende Reduzierung des Verkehrs mit Pkw und Lkw bei gleichzeitiger Stärkung des Umweltverbundes sind alternativlos. Hierzu zählt auch ein qualitativ hochwertiger und preislich attraktiver Nahverkehr. Einen Nulltarif bei Bus und Bahn sehen wir aber kritisch, da er den Wert des Produktes mindert und die Betreiber noch stärker der politischen Willkür aussetzt. Weitaus sinnvoller ist es, den Nulltarif beim Autoverkehr abzuschaffen und ihm seine gesellschaftlichen Kosten anzulasten. Hier lohnt ein Blick nach Wien, wo alle öffentlichen Parkplätze im wertvollen Straßenraum bewirtschaftet und die Erlöse zur Förderung des Fuß-, Rad- und Nahverkehrs verwendet werden: Ein Anteil am Gesamtverkehr von weniger als einem Viertel für den PKW und über 40% für Bus und Bahn sind die Folge.

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12. Januar 2018 PRO BAHN-Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg und VCD-Landesverband Nord: Mehrheit der Deutschen befürwortet Ausbau des Nahverkehrs

Mehrheit der Deutschen befürwortet Ausbau des Nahverkehrs

Nach einer aktuellen Umfrage, die im Auftrag des ARD-Magazins „Monitor“ durchgeführt wurde, würden es 42% der Deutschen begrüßen, wenn der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) verstärkt ausgebaut wird. Lediglich jeder Fünfte wünscht sich den weiteren Ausbau von Straßen und Autobahnen. Laut der Befragung können sich rund 75% der Autofahrer vorstellen, auf den ÖPNV umzusteigen, wenn sich das Verkehrsangebot verbessert und die Fahrpreise gesenkt werden.

Für den Verkehrsclub Deutschland (VCD) und den Fahrgastverband PRO BAHN ist dies Rückenwind aus der Bevölkerung. Denn neben der Verbesserung der Luftqualität und der Reduzierung von Lärm in den Ballungsräumen muss der Klimaschutz im Rahmen einer Verkehrswende stärker in den Fokus rücken. Die Verbände begrüßen das Engagement des Hamburger Senats, den Ausbau des S-Bahnnetzes (S4 und S21) voranzutreiben. Für eine Verkehrswende in der Metropolregion Hamburg müsste jedoch auch das Angebot an Regionalzügen deutlich erweitert werden. Hierzu muss die Kapazität des Hamburger Hauptbahnhofes erweitert werden. Zusätzlich sollte die Durchbindung von Regionalzügen zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen geprüft werden, damit nicht mehr alle im Hamburger Hauptbahnhof enden. VCD und PRO BAHN fordern darüber hinaus die Nutzung der sogenannten Güterumgehungsbahn für den Personenverkehr.

 Die beiden Verbände sehen die Verlängerung der A26 als Verbindung zwischen der A7 und A1 sehr kritisch, zumal eine wirkungsvolle Entlastung des Hafens nicht nachgewiesen wird. Nach Ansicht von VCD und PRO BAHN sollten die notwendigen 1,3 Mrd. Euro lieber in einer zweite Elbquerung für die Schiene investiert werden. Alexander Montana vom VCD schlägt eine Verbindung von Altona nach Finkenwerder und Neu Wulmstorf vor, die für Personen- und Güterverkehr genutzt werden könnte. Karl-Peter Naumann von PRO BAHN könnte sich zudem einen Ringverkehr der S3 bzw. S31 vorstellen und meint „so könnte Hamburg zusammen wachsen und der Elbtunnel für staugeplagte Autofahrer nachhaltig entlastet werden.“

Neben einem attraktiven Verkehrsangebot wünschen sich die Bundesbürger günstige Fahrpreise. Zum Jahreswechsel haben daher einige Städte ihre Tarife, wie z.B. Frankfurt am Main, Stuttgart, Mainz und Wiesbaden für Tageskarten teilweise erheblich reduziert. Großes Vorbild ist hier Wien, wo die Jahreskarte für 365 Euro zu haben ist – im Gegenzug zu Hamburg, wo ein vergleichbares Abo fast dreimal so teuer ist.

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Für Rückfragen stehen zur Verfügung:                               

Alexander Montana (VCD) – 0176 512 79 312                   

Karl-Peter Naumann (PRO BAHN) – 0172 267 37 84 

 

 

04. Januar 2018 PRO BAHN-Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg und VCD-Landesverband Nord fordern Ausbau der Marschbahn Westerland-Hamburg

Der Fahrgastverband PRO BAHN und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) erwarten von DB Regio Schleswig-Holstein als Betreiber der Verkehrsleistungen auf der Marschbahn Westerland-Hamburg im laufenden Jahr eine deutlich höhere Zuverlässigkeit und eine deutlich höhere Pünktlichkeit und unterstützen die Überlegungen für einen zweigleisigen Ausbau der Streckenabschnitte Westerland - Morsum und Klanxbüll - Niebüll sowie die Elektrifizierung des ersten Streckenabschnitts Westerland - Niebüll. Nur mit einem Ausbau und einer Modernisierung der Bahnstrecke Westerland - Hamburg können die künftigen Anforderungen an Mobilität und Tourismus erfüllt werden. "Die Qualität von DB Regio Schleswig-Holstein auf der Marschbahn Westerland - Hamburg ist  im vergangenen Jahr absolut unzureichend gewesen. Eine Vielzahl von Zügen, die ausgefallen sind, eine Vielzahl von Zügen, die mit weniger Wagen und somit mit weniger Sitzplätzen als vorgesehen unterwegs gewesen sind, und eine Pünktlichkeit bis Ende November von durchschnittlich 78 Prozent entsprechen nicht dem Anspruch der Fahrgäste an einen modernen Nahverkehr auf der Schiene", so Stefan Barkleit, Landesvorsitzender des PRO BAHN Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg, und Alexander Montana, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD-Landesverbandes Nord. "Wir erwarten von DB Regio Schleswig- Holstein, dass im laufenden Jahr eine deutlich höhere Zuverlässigkeit und eine deutlich höhere Pünktlichkeit auf der Marschbahn Westerland - Hamburg erreicht wird."

Weiterhin fordern der Fahrgastverband PRO BAHN und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) DB Station&Service auf, endlich die baulichen und planerischen Voraussetzungen für die geplante Verlängerung der Bahnsteige in Keitum, Morsum, Klanxbüll, Langenhorn und Bredstedt zu schaffen, damit Land und NAH.SH den montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit und samstags und sonntags im Sommerfahrplan geplanten Einsatz von Zügen mit 12 Wagen und somit eine deutlich mehr Sitzplätze bestellen können. "Der montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit und samstags und sonntags im Sommerfahrplan geplante Einsatz von Zügen mit 12 Wagen ist bereits im Vorfeld der Ausschreibung der Verkehrsleistungen auf der Marschbahn Westerland - Hamburg im Jahr 2013 geplant worden", so Barkleit und Montana weiter. "Das DB Station&Service die geplante Verlängerung der Bahnsteige in einem Zeitraum von fünfeinhalb Jahren nicht realisieren kann, ist aus der Sicht der Fahrgäste inakzeptabel und nicht nachvollziehbar." Die geplante Verlängerung der Bahnsteige, der zweigleisige Ausbau der Streckenabschnitte Westerland - Morsum und Klanxbüll - Niebüll sowie die Elektrifizierung schaffen auch bessere Voraussetzungen für die Fortführung des Fernverkehrs auf der Marschbahn Westerland - Hamburg und den Einsatz von ICE-Zügen. "Ein zweigleisiger Ausbau der Streckenabschnitte Westerland - Morsum und Klanxbüll - Niebüll beseitigt die Überlastung des gesamten Streckenabschnitts Westerland - Niebüll und eine Elektrifizierung des ersten Streckenabschnitts Westerland - Niebüll leistet einen wesentlichen Beitrag für einen umweltfreundlichen Verkehr auf der Schiene", erläutert Alexander Montana, stellvertretender Landesvorsitzender des VCDLandesverbandes Nord. Zudem setzen sich der Fahrgastverband PRO BAHN und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) für einen Ausbau der Verkehrsleistungen im Fernverkehr sowie eine Beschleunigung und eine Modernisierung des Fernverkehrs auf der Marschbahn Westerland - Hamburg ein. "Der vergleichsweise hohe Marktanteil des Fernverkehrs auf der Marschbahn ist eine gute Ausgangslage für einen weiteren Ausbau des Fernverkehrs", erläutert Karl-Peter Naumann, Ehrenvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN. "Dazu gehört unserer Auffassung nach eine Verkürzung der Fahrtzeit auf 2 Stunden und 30 Minuten, ein Einsatz neuer Intercity-Wagen und ein Kooperations-Modell zwischen Fernverkehr und Nahverkehr."

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Kontakt:

Stefan Barkleit - 0151-51462156

Alexander Montana - 0176 512 79 312

Karl-Peter Naumann - 0172-2673784