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VCD: Dieses Wochenende günstig mit dem Donau-Hopper-Ticket aus Umkreis von bis zu 50 Kilometer für 11 € zum Regensburger Bürgerfest und zurück - Servus-Ticket für 20 € auf Strecken von Agilis, Alex und der Oberpfalzbahn

Günstig kommt man auch heuer mit dem Donau-Hopper-Ticket für 11 € auf den Strecken Ingolstadt– Regensburg - Landshut und Neumarkt– Regensburg – Plattling aus einem Umkreis von bis zu 50 Kilometer zum Regensburger Bürgerfest nach Regensburg und zurück, das dort dieses Wochenende steigt, so der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Da am Bürgerfest-Wochenende durch zigtausende Besucher in der Regensburger Innenstadt Verkehrsprobleme vorprogrammiert sind, ist die Anfahrt per Bahn die konkurrenzlos günstigste und einzig stressfreie Option: Die Verbindungen mit den modernen agilis-Zügen, dürften keine Wünsche zum Auskosten des Veranstaltungsprogramms offenlassen. Und dies mit dem Donau-Hopper-Ticket für nur 11 € nach Regensburg und zurück für Fahrten von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ohne zeitliche Begrenzung. Zu diesen Zeiten gilt auf den weiteren Strecken von Agilis sowie im Alex und auf der Oberpfalzbahn auch das Servus-Ticket für 20 € (+ 6 Euro je weiterem Mitfahrer bis zu 5 Personen). Kinder bis 6 Jahren fahren dabei grundsätzlich umsonst, ebenso bis zu 3 Kinder bis 14 Jahren. Schon wenn 5 Erwachsene zusammenfahren, kommt man somit für 8,80 € pro Person hin und zurück. Die Preise gelten bei Fahrkartenkauf im Internet und an den Fahrkartenautomaten der DB, bei Kauf am Schalter sind die Preise um je 2 € höher. Die aktuelle Fahrplanauskunft der Bahn im Internet enthält selbstverständlich alle Bahnverbindungen unter www.bahn.de.

 

Ein Infopaket mit vielen Freizeittipps und Fahrplanauszügen gibt es kostenlos beim VCD, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, vcd-straubing@vcd-bayern.de. Zugesandt wird es für 5 € als Schein, Briefmarken oder Vorabüberweisung auf das Konto des Bund Naturschutz, Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000; IBAN DE03 7425 0000 0000 461251, SWIFT-BIC BYLADEM1SRG mit Kennwort „IP Freizeit“ und vollständiger Absenderadresse. Vielfältige Informationen erhält man auch unter www.vcd.org/tourismus.html sowie www.vcd.org/vorort/straubing/themen/ausflugstipps-busbahn/

Anforderungen an das Verkehrskonzept für den Donauraum nicht nur zwischen Regensburg und Passau, sondern für ganz Ostbayern






Rede Johann Meindorfer beim Donaufest Niederalteich am 25.Mai 2017

 

Die Verlagerungsarithmetik während der Diskussion um die Variante des Donauausbaus hat ja bekanntlich auch die Milchmädchenrechnung des ehemaligen CSU-MdB und amtierenden Kreisrats Ernst Hinsken beinhaltet, dass der Staustufenausbau eine „Entlastung der A3 von 814 LKWs pro Tag“ brächte.

Die Planco Consulting GmbH kam in ihrer auf weiterem Wachstum im Güterverkehr basierenden Verkehrsprognose für 2025 auf ein Verlagerungspotential von knapp 3 Millionen Jahrestonnen Fracht von der Bahn (!??) und vom LKW auf das Binnenschiff beim Donauausbau mit Staustufen.

Das errechnete Verlagerungspotential aber, also weniger als 9000 Tonnen pro Tag, lässt sich dagegen ohne weiteres von der Bahn bewältigen, ganz ohne Donauausbau, wenn einem überhaupt an einer Verlagerung von LKW-Verkehr auf umweltverträglichere Verkehrsträger gelegen ist. Es ergäbe je nach Beladung/Auslastung täglich 6- 8 Güterzüge mehr auf bestehender Strecke.

Und bei Hinskens Milchmädchenrechnung wären´s auch nur an die 20 bei guter Beladung.

Wir, BUND Naturschutz und Verkehrsclub Deutschland VCD, hatten dieses vorgeschobene Argument immer damit widerlegt, dass Staustufen nicht nötig sind, selbst wenn einem mit der Verkehrsverlagerung weg vom LKW Ernst wäre.

Dass bei der dazu nötigen Bündelung der Verkehre nur eine Verlagerung auf die Bahn realistisch wäre. Einfach, weil es in Niederbayern mehr Gleisanschlüsse der Güterbahn als Häfen gibt. Wie allüberall im ganzen Land.

Seit der Entscheidung für die Variante A ist dieses Anliegen der Verkehrsverlagerung komischer-, nein völlig erwarteter Weise aus der politischen Debatte fast völlig entschwunden. War eben vorgeschoben von interessierten Kreisen, nie ernstgemeint vom Ernst und seinen Freunden.

Nichtsdestotrotz wurde dann seitens der Bayerischen Staatsregierung ein Verkehrskonzept für den Donauraum zwischen Regensburg und Passau angekündigt. Nicht vom Ernst, sondern vom Horst.

Was erstens zu kurz gedacht wäre. Denn es dürfte sich gerade bezüglich des Bahnausbaus nicht auf den Raum zwischen Regensburg und Passau beschränken. Es müsste ein- und ausbrechende Verkehre schon weit vorher auf die Schiene abfangen. Zumindest dann, wenn es ein ernstzunehmendes Verkehrskonzept, ein ökologisch nachhaltiges hätte werden sollen. War wohl auch nie ernstgemeint vom Horst.

Siehe das Kämpfen von grossen Teilen der CSU, der Freien Wähler und leider auch der SPD, um den weiteren Fernstrassenausbau. Um die Erweiterung der A 3 auf sechs Spuren. Um die Erweiterung der B 20 auf vier Spuren. Um deren Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan. Man pumpte und pumpt Milliarden in den Fernstrassenausbau in die A 94 und B 15 etc. etc.

Das allen Notwendigkeiten von Klimaschutz und Flächenressourcenschonung zum Trotz.

Tröstlich, es tut wirklich gut, dass es eine Antwort von der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär auch im Namen von dem Herrn MdB und Bundesminister Alexander Dobrindt auf unser Anmahnen des Verkehrskonzeptes für den Donauraum gibt. Die Kernaussage:

„Das Konzept des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr für den Donauraum liegt selbstverständlich auch uns vor. Zudem hat der Freistaat die Schienen- und Straßenprojekte des Konzeptes für den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) angemeldet, den wir derzeit aufstellen. Das bietet nun hinsichtlich des Donaukorridors zwischen Nürnberg, Regensburg und Passau gute

Voraussetzungen, intensiv verkehrsträger-spezí?sch und verkehrsträger-übergreifend Lösungen zu erarbeiten bzw. zu vertiefen“.

Passt doch alles – wenn man nicht in den dann verabschiedeten Bundesverkehrswegeplan guckt. Da reduziert es sich ziemlich. Auf ungebremsten Fernstrassenausbau. Verkehrsträger-übergreifende Lösungen? Fehlanzeige auf der ganzen Linie!

Doch zweifellos muss ein ökologisch nachhaltiges Verkehrskonzept für Ostbayern her. Als Regionalteil sozusagen einer grundlegenden ökologisch nachhaltigen Verkehrswende, ohne die ein wirksamer Klimaschutz sowie die ausgerufene, aber schon bei vielen Anlässen wieder ausgebremste Energiewende nicht möglich ist. Weil wiederum der Verkehrssektor für rund ein Drittel des Endenergieverbrauchs verantwortlich ist, ebenso für rund ein Drittel der klimagefährlichen Treibhausgase.

Und weil es energieeffizientere, klimaschonendere und umweltverträglichere Verkehrsträger und Verkehrsmittel gibt. Ich zähle sie jetzt nicht auf. Sie werden sie auch nie erraten. Entschuldigen Sie bitte diese Lückenhaftigkeit. Nur so viel: der Flugverkehr gehört da nicht dazu. Aber es gibt durchaus Möglichkeiten, wo man sie nachlesen kann. Aus dem Bundesverkehrswegeplan ergeben sie sich allerdings nicht.

Der enthält ein Weiter-So. Er teilt wieder den weitaus grössten Batzen der Haushaltsmittel dem motorisierten Strassenverkehr zu, dem PKW und dem LKW-Verkehr.

Das, was wir brauchen, zum wirklichen und wirksamen Gegensteuern gegen den fortschreitenden bedrohlichen Klimawandel und den rasenden Verlust an Lebensräumen und biologischer Vielfalt, also Biodiversität, schaut komplett anders aus:

Die Basics als Notwendigkeiten zum wirklichen und wirksamen Gegensteuern im Verkehrssektor lauten generell:

  1. Verkehrsvermeidung im Güter- wie im Personenverkehr

  1. Verkehrsverlagerung von Güter- und Personenverkehr auf die umweltverträglichsten Verkehrsträger, vorrangig die Bahn

  1. Gezielte Investitionen in die Infrastruktur nur der umweltverträglichsten Verkehrsträger für Güter- und Personenverkehr, vorrangig in die Bahn-Infrastruktur

Für die Region Ostbayern mitsamt dem Donauraum heisst das nicht weniger als das Unterlassen jedes weiteren Fernstrassenausbaus.

Stattdessen braucht es den Ausbau und die Stärkung der Bahn und des öffentlichen Personenverkehrs, des ÖPNV, der die nötigen Verästelungen und Zubringerfunktionen zum Bahnverkehr übernimmt.

Dazu gehört, dass Nadelöhre in den westlich liegenden Bahnknoten behoben und auch die aus Sicht des Donauraumes quer sowie teils parallel verlaufenden Bahnstrecken schleunigst ausgebaut bzw. beschleunigt werden: Landshut – Plattling, südostbayerisches Chemiedreieck, Elektrifizierung Regensburg – Hof und Regensburg – Landshut - Mühldorf – Freilassing bzw. Salzburg statt der B 15 neu etwa.

Oder Nürnberg – Prag.

Bisher wurden dort die Fernstrassen ausgebaut und auf den Bahnausbau wartet man. Selbst die DB AG fährt mit dem Intercity-Fernbus auf der A 6 von Nürnberg nach Prag, ja sogar schon ab Mannheim und Heidelberg, weil ihre eigene Bahn-Infrastruktur auf dieser Relation kein für den Fernverkehr wettbewerbsfähiges Tempo zulässt. Wer genau das aber zulässt, ist ihr 100 %iger Eigentümer, der Bund.

Eine Ebene drunter:

Bei etlichen Staatsstrassen sieht es nicht viel besser aus: Der Hubert Weiger kommt grade aus Geiselhöring, wo der Streit um die Trasse „Haindling-Süd“ oder die sogenannte Regionaltrasse seit langem tobt. Eine umgehende Sanierung und Beschleunigung der Gäubodenbahn / Labertalbahn verweigert man uns. Doch die könnte einige Umgehungsstrassenstücke und damit viel Landverbrauch erübrigen.

Uns fehlen nach wie vor Schnellbusverbindungen, Diagonal- oder Querverbindungen von zentralen Orten, die zwar an Bahnstrecken liegen, aber zwischen denen nur umständliche Übereckverbindungen bestehen: Dingolfing bzw. Landau – Straubing und weiter nach Cham. Es fehlt sogar eine längst überfällige gemeinsame (!) Nahverkehrsplanung von Stadt Straubing und Landkreis Straubing-Bogen, geschweige denn von dort in die Nachbarlandkreise wie nach Deggendorf. Hierher nach Niederalteich etwa.

Weiteres regionales Beispiel für fehlende Verästelungen und Zubringerfunktion ist Trauerspiel um das mangelnde ÖPNV-Angebot der wichtigen touristischen Zielregion Sankt Englmar. Da gibt es ein seit Jahren uneingelöstes Volksfestversprechen des ehemaligen MdB Ernst Hinsken für ein E-Bus-Shuttle-Projekt für den Stadtbusverkehr und die Linie Straubing – Bogen - Sankt Englmar – Viechtach.

Das Konzept steht, aber es kommt nicht in die Gänge, weil genau die Finanzierung des Eigenanteils, der das Geschenk an die Region darstellen soll, nicht gesichert ist. Da wäre nämlich sein Nachfolger MdB Alois Rainer gefragt. Gerade vor dem Hintergrund, dass er laut derselben Ausgabe des Straubinger Tagblatts mit der Meldung „Doch kein dichterer Takt der Buslinie“ zwei Seiten weiter mit dem Satz zitiert wird: „Haben so viel Geld wie nie“. Da geht es um den Ausbau der B 20. Alles klar, woran und an wem Energie- und Verkehrswende scheitern?

Es fehlt also an allen Ecken und Enden an attraktiven alternativen Angeboten zum Autofahren.

Wenn dann ein Verkehrswachstum beim Fehlen von attraktiven alternativen Angeboten als unabänderbar hin- und als Basis für einen „Ausbaubedarf“ der Fernstrassen hergenommen wird, ist das die Perversion von Ursache und Wirkung. Höchst verlogen.

Ganz oben auf der Bundesebene muss dafür gesorgt werden, dass sich nicht mehr

Rohstoff- und Energieverschwendung rentiert, auch nicht das durch viele politische wie behördliche Fehlentscheidungen und Fehlentwicklungen aufgeblähte Verkehrsaufkommen.

Rentieren soll und darf sich allein das, was auch ökologisch und somit volkswirtschaftlich einzig Sinn macht. Dazu müssen alle Subventionen für den Flugverkehr und den motorisierten Individualverkehr schlichtweg gestrichen werden. Und sei es auch das Dienstwagenprivileg. Es geht nicht an, das man dem Bahn-Fernverkehr den hohen vollen Mehrwertsteuersatz aufbürdet und den Flugverkehr steuerlich verschont und mit weiteren Flughafen-Ausbauvorhaben sogar noch fördert.

Vielmehr braucht es auf allen verbandlichen sowie politischen Ebenen ganz übergreifend ein entschiedenes Eintreten für ein intelligentes ökologisch-soziales Steuersystem, mit dem sich energiesparendes klima- und umweltfreundliches Verhalten aller rentiert und nicht das Verprassen von Ressourcen. Dahin steuern muss der Staat uns alle, die „Wirtschaftssubjekte“ mit einer gerechten ökologisch-sozialen Steuerreform, die eben schonenden Umgang mit der Mitwelt auch finanziell fördert. Das Abaasen des Planeten aber mit den nötigen ordnungspolitischen Vorgaben bestraft und damit verhindert oder zumindest vermindert.

Diese „Basics“ sind die Grundvoraussetzungen für ein ernstzunehmendes Verkehrskonzept mit der nötigen Prioritätenreihung weit über den Donauraum und Ostbayern hinaus. Und zugleich für ein ernstzunehmendes ehrliches Bemühen um Klimaschutz Flächenressourcenschonung und Erhalt von Lebensräumen und biologischer Vielfalt, also Biodiversität.

Wir alle müssen sie einfordern, so wie wir den Verzicht auf weiteren Staustufenbau eingefordert haben.

 

Genauso erfolgreich. Danke!

Mit verdichtetem Stadtbus-Takt ab November 2014 noch flexibler in der Stadt unterwegs



Busfahren so flexibel wie noch nie in Straubing - zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit. Der Stadtbus fährt ab November öfter – da ist man beim Busfahren so flexibel wie noch nie in Straubing - zur Arbeit, zum Einkaufen, in der Freizeit.

Willkommen bei der VCD- Kreisgruppe Straubing – Bogen und beim VCD-Arbeitskreis Ostbayern

Umweltverträgliche Mobilität in Ostbayern, im Landkreis Straubing-Bogen und der kreisfreien Stadt Straubing ist unser Anliegen.

Unsere Anforderungen an eine umwelt- und klimaschonende sozialverträgliche Verkehrsentwicklung in Ostbayern haben wir für Sie komprimiert zusammengestellt:

 

Ihre Ideen, Anregungen oder auch Beschwerden, wo`s nicht so gut geklappt hat mit Fahrrad, Bus oder Bahn, können Sie uns gerne hier mitteilen: 

VCD

Kreisgruppe Straubing-Bogen

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94315 Straubing

Tel.: 09421-2512

Fax: 09421-963910

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