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Einladung zur Jahresmitgliederversamnmlung

Einladung zur Jahresmitgliederversammlung des VCD-Kreisverbandes Waldshut e.V.
am Mittwoch, dem 9. April 2014, 20.00 Uhr
im Gasthaus "Schützenhaus", Schmitzinger Straße 19, Waldshut


Hiermit lade ich alle Mitglieder des Kreisverbandes Waldshut herzlich ein.
Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes und Ausblick
2. Satzungsänderung
Wir möchten die Mustersatzung des Landesverbandes übernehmen
3. Dauerärger Hochrheinbahn
Die Probleme und die Perspektiven - Information und Diskussion mit
Heiko Focken, Verkehrsplaner, Nahverkehrsgesellschaft BW
4. Termine und Sonstiges
Wir freuen uns auf Ihre/Eure aktive Teilnahme!
Für den Vorstand
Hans Saurer, Vorsitzender

Satzung als PDF zum Ansehen

Satzungsentwurf_KV_Waldshut_2014.pdf

Wie weiter mit der Hochrheinbahn – drei Szenarien



Die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke kommt nicht näher. Trotz diverser Erklärungen (Lörrach-Waldshuter Erklärung 2010, Basler Erklärung 2013) ist die Finanzierung weder auf der deutschen noch auf der Schweizer Seite geklärt. Mittlerweile hat sich Ernüchterung breitgemacht. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite des Rheins steht die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke in irgend einem Finanzplan.

Für die pannen- und verspätungsanfällige Hoch­­rheinbahn von Basel nach Konstanz müsste auch längst die neue Ausschreibung für den Betrieb nach 2016 formuliert werden. Denn dann laufen die derzeitigen Verträge mit DB Regio aus. Doch welchen Zeitraum will man ausschreiben, wenn so vieles ungeklärt ist?

So kann man sich drei Szenarios vorstellen:

Szenario 1: Die derzeitigen Verträge werden jährliche verlängert bis 20xx. Es werden keine Investitionen getätigt. Vorhandenes Zug-Ma­te­rial wird allenfalls notdürftig repariert. Neue Triebwagen – Fehlanzeige. Vertragspartner weiter DB Regio.

Szenario 2: Ausschreibung mit der Bedingung, dass zunächst noch mit Dieseltriebwagen und erst später mit Elektrofahrzeugen gefahren werden muss. Auch hier blieben die alten Züge zunächst im Einsatz und würden nur behelfsmäßig repariert. Vertragspartner: DB-Regio; vermutlich teuer!

Szenario 3: Die Elektrifizierung von Hochrhein­bahn, Bodenseegürtelbahn und Südbahn (zwischen Ulm und Friedrichshafen) wird felsenfest geplant, braucht aber Zeit. Deshalb: Aus­schreibung mit Dieselbetrieb für 8-10 Jahre. Neue Fahrzeuge mit besseren Eigenschaften werden vorgeschrieben. Harte Vertragsstrafen bei Unzuverlässigkeit. Weitere Vertragspartner sind denkbar.

Selbstverständlich muss es das Ziel sein, möglichst schnell eine durchgehende Elektrifizierung bis Ulm zu erhalten. Den gemeinsamen Be­schwö­rungen müssen jedoch Beschlüsse und Finanzierungspläne folgen.

Hans Saurer


VCD-Pedelec-Tour in Schaffhausen



v.l.n.r. Hans Saurer, Kreisvorsitzender, Matthias Lieb, Landesvorsitzender VCD Baden-Württemberg; Antonia Kiefer, stellv. Vorsitzende


Auf ungewöhnliche Art absolvierte der Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland Matthias Lieb einen Teil seiner Anreise zu seinem Besuch anlässlich unserer Hauptversammlung. Per Pedelec (E-Bike) ging es von Schaffhausen nach Erzingen, wobei gleichzeitig die Ausbaumaßnahmen auf dem Schweizer Abschnitt der Hochrheinbahn besichtigt wurden. Geplant war eigentlich eine Fahrt bis Tiengen. Wegen Regenschauern musste die Fahrt jedoch in Erzingen abgebrochen werden. Das Verladen in einen Triebwagen mit hohem Einstieg ist mit einem (schweren) E-Bike noch problematischer und kann nur zu zweit bewerkstelligt werden.

Die E-Bikes sind ein Angebot der Stadtwerke Waldshut-Tiengen und können beim Rhein-Camping Waldshut von jedermann ausgeliehen werdem. Durch die elektrische Unterstützung ist es möglich, beachtliche Strecken zurückzulegen, ohne sich zu verausgaben.

 

 

 

Stellungnahme zu den „Querschüssen“ bei der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke

Es war die CDU im Landkreis Waldshut, die unter Anführer Bernhard Wütz die Elektrifi­zierung fast 2 Jahrzehnte lang blockiert hat. Der VCD und andere haben bereits Anfang der 1990er nach einer Elektrifizierung am Hochrhein gerufen. Zunächst schlicht überhört, wurde der Wunsch nach der Oberleitung später von Wütz brüsk abgelehnt. Grund war die Furcht von einem überbordenden Güterverkehr, vor allem Nachts. Wenngleich diese Furcht nicht ganz unbegründet war, hätte man den Schutz der Nachtruhe doch mit anderen Mitteln erstreiten müssen. Sich selbst ins Bein zu schießen, damit man nicht in die Schlacht ziehen muss, ist auch keine Lösung.

Wenn jetzt ein SPD-Parlamentarier die Solidität der Finanzplanung in Zweifel zieht, ist das für eine Verwirklichung der Pläne vermutlich hilfreicher als Felix Schreiners gekünsteltes Einigkeits-Mantra. Eine bessere Planung wäre allerdings hilfreich. So wie die Elektrifi­zierung jetzt geplant ist, bleibt der eingleisige Streckenabschnitt zwischen Waldshut und Erzingen auf Jahrzehnte ein Flaschenhals. Auch eine Durchbindung bis Ulm wird es nicht mehr geben und in Lauchringen, der Heimat hochrangiger Verkehrspolitikerinnen und -Politiker, wird es nach wie vor die schlechtesten Anschlüsse weit und breit geben.

Dass die Schweizer Partner auf Dauer verschnupft sind, ist nicht zu erwarten. Zu groß sind die Eigeninteressen: Die Eidgenossen wollen eine schnelle Verbindung zwischen Schaffhausen und Basel. Die SBB haben Interesse an einer Übernahme des Verkehrs auf der Hochrheinbahn. Auch die vorgesehenen Triebwagen vom Typ Flirt würden in der Schweiz produziert. Und eine Bestellung von etwa Fünfzehn Triebwagen ist keine Kleinigkeit.

Hans Saurer

 

Siehe auch unter Themen: Engpass unter Strom

 

VCD Waldshut fordert nachhaltige Mobilität am Hochrhein


Der Weg, die Verkehrsprobleme durch immer weiteren Ausbau von Strassen zu lösen, kann sicherlich als gescheitert bezeichnet werden. Die von vielen als Lösung erhoffte Hochrheinautobahn ist in absehbarer Zeit nicht finanzierbar und würde allenfalls eine Verlagerung der Probleme bedeuten. Der VCD tritt für eine Herabstufung des Projekts als Bundesstrasse ein und unterstützt den Bau einzelner Umgehungen zur Entlastung der Menschen an den Ortsdurchfahrten.

Die Hochrheinbahnstrecke als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs am Hochrhein soll elektrifiziert werden. Der ursprünglich geplante Termin für die Elektrifizierung für das Jahr 2016 wurde leider bereits auf 2018 verschoben. Mit der Elektrifizierung soll auch eine mindestens halbstündliche schnelle Städteverbindung zwischen Schaffhausen und Basel installiert werden. Da der Abschnitt zwischen Waldshut und Erzingen nur eingleisig ist, gäbe es hier für den Nahverkehr keine Verbesserungsmöglichkeit mehr. Um einen weiteren Ausbau zu ermöglichen und den ständig steigenden Bedarf zu befriedigen, tritt der VCD für einen zweigleisigen Ausbau des Abschnitts Waldshut-Erzingen ein. Geichzeitig muss ein durchgehender Halbstundentakt für die Regionalbahnen eingeführt werden.


Die P+R Kapazitäten am Bahnhof in Waldshut sind erschöpft. Um den steigenden Bedarf abdecken zu können, muss der Bau weiterer Park-Ebenen beim Bahnhof geprüft und geplant werden.

 

Presseecho: Südkurier, Bahn bleibt im Takt

Hochrheinbahn zum weiterlesen:

Mobilitaet_Hochrhein.pdf

Hochrheinbahn_2010.pdf



Info-Mobil der Bahn zu Stuttgart 21 in Waldshut


Was bedeutet Stuttgart 21 für die Menschen im Landkreis Waldshut? Kann es uns gleichgültig sein, welche Summen dort verbaut werden?

Der Verkehrsclub Deutschland bietet ein Forum für Meinungsäußerungen: An einem 10 Meter langen Bauzaun auf dem Waldshuter Viehmarktplatz kann jeder seine Gründe für die Ablehnung dieses Projekts zum Ausdruck bringen. (Die Zustimmung kann einige Meter weiter bekundet werden). Der VCD hofft auf kreative Beiträge wie selbstgemalte Plakate oder Slogans. Papier und Stifte, sowie Info-Material stehen zur Verfügung. Die Plakatwand wird vom Donnerstag, 25. bis Samstag, 27. August zur Verfügung stehen.