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VCD sammelte Fragen beim WUM 2017



Foto: Stadt Wolfenbüttel

Auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt (WUM) am 10. Juni 2017 sammelte der VCD Fragen zur Verkehrspolitik, die an die Politik, d.h. die Direktkandidatinnen und - kandidaten für den Bundestag, über den VCD gestellt werden sollen, und deren Beantwortung auf einem Informationsstand und über die Presse bzw. die VCD-Internetseite der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

 

 

Jahreshauptversammlung am 6. April 2017



Vorstand v.l. Susanne Kracht, Matthias Knoche-Herwig, Karl Möller, Hans-Günther Vomhof, Manfred Kracht, Martin Zimmermann

Auf seiner Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Schatzmeisterin bleibt Susanne Kracht; Manfred Kracht, Karl Möller und Martin Zimmermann sind die gleichberechtigten Vorsitzenden und Matthias Knoche-Herwig, Hermann Mensink und Hans-Günther Vomhof gehören dem erweiterten Vorstand an. Karl Möller hielt auf der Versammlung einen Vortrag mit dem Titel "Freie Fahrt für befreite BürgerInnen! Mobilität für alle", der hier (PDF-Datei) auf der Internetseite des VCD nachzulesen ist.

 

 

Podiumsdiskussion zu den Kommunalwahlen 2016

10. August 2016

Der VCD hatte die bisher in Stadtrat oder Kreistag vertretenen Parteien zu einer Podiumsdiskussion am 8. August eingeladen.

In vielen Punkten herrschte unter den Teilnehmern Einigkeit, siehe Presseartikel in der Wolfenbütteler Zeitung.

Als Fazit stellten die Veranstalter fest: "Die Bedingungen für eine Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum müssen gerade für Kinder, Senioren und mobilitätseingeschränkte Personen verbessert werden  - als Ergebnis sollte eine  Neuaufteilung  der öffentlichen Verkehrsfläche stehen! Die Mobilität im Landkreis muss verbessert werden. Es gibt kein hinreichendes funktionierendes regionales Projektmanagement zur Koordinierung der verschiedenen Verkehrsmittel."




v.l.: Thomas Fach (FDP), Karl Möller (LINKE), Stefan Brix (GRÜNE), Sabine Resch-Hoppstock (SPD), Frank Oesterhelweg (CDU)
hinten: die Moderatoren Matthias Knoche-Herwig und Martin Zimmermann




VCD stellte beim WUM eine Frage

11. Juni 2016

Der VCD nahm wie jedes Jahr am Wolfenbütteler Umweltmarkt (WUM) teil. In diesem Jahr stellte der VCD auf einer sogenannten Bodenzeitung die Frage "Warum bewegen sich Kinder immer seltener draußen?". Als  mögliche Antworten waren vorgegeben: 

1) Kinder haben keine Lust raus zu gehen

2) Eltern haben Angst um ihre Kinder im Straßenverkehr

3) Autos machen sich überall breit 

4) Kinder haben Angst draußen zu spielen

Bei maximal 2 Antworten durften die Teilnehmer einen Strich machen. Im Gespräch mit den Passanten zeigte sich, dass es natürlich noch viele andere mögliche Antworten gab. Die Auswertung  ergab für die Antworten 1  mit 57 Strichen und 2 mit 70 Strichen eine deutliche Mehrheit gegenüber den Antworten 3 (30 Striche) und 4 (7 Striche). Bei der Einschätzung, dass Kinder keine Lust haben raus zu gehen, spielen offenbar vor allem die Medien eine große Rolle: Smartphone, Tablet, Computer und Fernseher scheinen oft attraktiver zu sein als sich an der frischen Luft zu bewegen. Während ein Verkehrsclub darauf nur wenig Einfluss nehmen kann, ist es sicher seine Aufgabe, sich um die Ängste der Eltern um ihre Kinder zu kümmern. Dazu gehören u.a. die Einrichtung und Überwachung von Tempo-30-Zonen, sichere Radwege und Tipps für eine selbstständige Mobilität von Kindern. Zu diesem Thema ist im Zentrum für Umwelt und Mobilität (Z/U/M/) am Stadtmarkt 11 die Mobilitätsfibel des VCD erhältlich, die zu den Öffnungszeiten (Mittwoch und Samstag jeweils von 10 bis 12 Uhr) kostenlos abgegeben wird.

 

 

VCD beim Stadtradeln dabei

11. Juni 2016 

Der VCD hat wie im letzten Jahr wieder mit einem eigenen Team am Stadtradeln teilgenommen. Mit insgesamt 6 aktiven Teilnehmern (bzw. einer Teilnehmerin) wurden in den 3 Wochen 2.432,3 km zurückgelegt, was einer CO2-Vermeidung von 345,4 kg entspricht. Damit hat das VCD-Team im Gesamtergebnis für Wolfenbüttel einen Platz im oberen Drittel belegt. Wenn die vergleichsweise geringe Zahl von Mitradlern/innen im VCD-Team berücksichtigt wird (andere Teams hatten im Team über 30 Mitglieder), konnte der VCD unter der Rubrik 'Fahrradaktivstes Team' mit 405 km/Teilnehmer(in) einen hervorragenden 5. Platz unter etwa 40 Teams belegen. 

 

 

Stellungnahme von ADFC und VCD zur Ortsumgehung Wolfenbüttel

2.Mai 2016

Völlig überraschend tauchte im aktualisierten Bundesverkehrswegeplan - sogar mit "vordringlichen Bedarf"- die seit Jahrzehnten nicht mehr öffentlich geforderte Ortsumgehung der B79 im Osten der Stadt auf. U.a. gab der BUND Wolfenbüttel in dem Beteiligungsverfahren, das bis zum 2. Mai 2016 lief, eine kritische, bzw. ablehnende Stellungnahme zu diesem Projekt ab. Auch die Stadt Wolfenbüttel nahm dazu Stellung und hält diese Umgehung für überflüssig.

Ebenso haben jetzt die Kreisverbände von ADFC und VCD zu dem Vorhaben kritisch Stellung bezogen. Die Stellungnahme ist hier nachzulesen.

 

 

Ältere Berichte

5. Oktober 2015

Pressemitteilung zu Fahrradschutzstreifen

Gefahr durch Schutzstreifen?
"Die Streifen helfen niemandem". "Kritik und Uneinigkeit über Fahrradschutzstreifen". "Stadt prüft alle Schutzstreifen".  Das sind aktuelle Schlagzeilen in der örtlichen Presse.
„Kein Wunder", so Martin Zimmermann, VCD-Vorstandsmitglied des Kreisverbandes Wolfenbüttel, "die Vor- und Nachteile des sogenannten Schutzstreifens, auch Angebots- oder Suggestivstreifen genannt, werden von jedem einzelnen  unterschiedlich gesehen. Wenn diese eine aus unserer Sicht notwendige Mindestbreite von 1,50 m  aufweisen, könnten sie eventuell einen gewissen Schutz für Radfahrer bieten“.
Diese Breite aber, so Vorstandskollege Manfred Kracht, müsse  unbedingt mit einem Abstand zum Gehweg, zur Gosse, der Fahrradlenkerbreite und dem Mindestabstand zu parkenden Autos beachtet werden. „Autofahrer richten sich oft an dem Schutzstreifen aus und unterschreiten  den Mindestabstand von 1,50 beim Überholen“. So entspräche die Breite des bergaufführenden Streifens auf der Salzdahlumer Straße nicht den gesetzlichen Anforderungen. „Im Bereich von Parkplätzen muss der Streifen unterbrochen werden. Das trifft auch auf den Angebotsstreifen auf der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße zu. Am Rosenwall ist auf einen Schutzstreifen zu verzichten“, fordert Kracht.
Im Kalten Tale sei der Schutzstreifen nicht das geeignete Mittel. „Ich kenne die Situation aus eigener Erfahrung. In den letzten 17 Jahren bin ich ca. 7 000 mal mit dem Fahrrad das Kalte Tal hoch und hinunter gefahren. Seit Anlegung des Schutzstreifens gibt es mehr und mehr kritische Situationen für Radfahrer. Hier hilft nur eine Anpassung der Geschwindigkeiten der Auto- und Radfahrer - damit meine ich die Einrichtung einer Tempo-30-Zone! Auch für den Rosenwall erscheint es mir als die zielführende Maßnahme“. Nur so könne das Unfallrisiko gemindert werden,  stellt Zimmermann fest.

 

1. Februar 2015

Neue Tagestickets des ZGB

Zum 1. Februar gibt es jetzt im Bereich des ZGB günstige Tagestickets für 2, 3 und 4 Personen. Bisher gab es lediglich Tickets für eine Person oder für 5 Personen. Der VCD Wolfenbüttel hatte sich auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt 2014 - unterstützt von zahlreichen Passanten - dafür eingesetzt, die Tagestickets flexibler und vor allem preisgünstiger zu gestalten.

 

14. Januar 2015

Pressemitteilung zum "Regionalbahnkonzept 2014+" von VCD, BUND, AG Mobilität und Verkehr, braunschweiger forum e.V., Umweltzentren Braunschweig und Wolfenbüttel

Region Braunschweig
Umwelt- und Verkehrsverbände kritisieren die bisherige Umsetzung des Regionalbahnkonzeptes

 Einen Monat nach Fahrplanaufnahme im "Regionalbahnkonzept 2014+" ziehen die Umwelt- und Verkehrsverbände in Brauschweig und Wolfenbüttel eine erste Bilanz. Sie fällt kritisch aus. Robert Slawski vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) ist sich mit den übrigen Teilnehmern des Verbändeforums einig, wenn er feststellt: "Zwar ist eine erste deutliche Verbesserung im regionalen Bahnangebot erreicht, aber mindestens ebenso umfangreiche Maßnahmen müssen noch folgen. Ein großes Problem stellt die bisherige Organisation des Gesamtnetzes aus Bus und Bahn dar."Mitglieder des Forums (VCD, BUND, AG Mobilität und Verkehr, braunschweiger forum e.V., Umweltzentren Braunschweig und Wolfenbüttel) widersprachen Landesverkehrsminister Olaf Ließ. Dieser hatte am 14.12.2014 erklärt: "Die Region ist nun gut aufgestellt, was den Schienenverkehr anbelangt". Manfred Kracht, VCD Wolfenbüttel, machte deutlich, dass weitere Investitionen erforderlich sind, um ein öffentliches Verkehrssystem zu etablieren, das dem zweitgrößten städtischen Ballungsraum in Niedersachsen wirklich gerecht wird.Träger des "Regionalbahnkonzeptes 2014+" ist der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB). Neben den Jubelreden zum Neustart im Dezember fordert das Verbändeforum, dieses Konzept zunächst an seinen eigenen Ansprüchen zu messen, die im Februar 2011 formuliert worden sind. Dabei ist festzustellen, dass zwei von vier wesentlichen Zielsetzungen nicht erreicht wurden. Dadurch wird ein künftiger Gesamterfolg in Frage gestellt.Zwar ist der Stundentakt auf allen Strecken wochentags und die Einführung neuer schneller und bequemer Bahnfahrzeuge erreicht oder doch in greifbare Nähe gerückt. Aber die vier versprochenen zusätzlichen Bahnstationen im Raum Braunschweig-Wolfenbüttel (BS-Nord, Broitzem, Leiferde, WF-Wendessen) sind noch nicht einmal im Planungsstadium konkretisiert. Und ebenso ist der ZGB von seinem eigenen Ziel weit entfernt, eine "optimale Verknüpfung zwischen Bahn und Bus" herzustellen.Das Verbändeforum hat dazu eine Stichproben-Untersuchung durchgeführt, die erschreckende Mängel offenbarte. Das Bussystem bindet derzeit die Bahnstationen nur in unzureichender Weise an, die Liniennetzpläne weisen geradezu absurde Formen von Auslassungen auf. Aber eine gute Taktung mit zuverlässiger Zubringersituation wird über den Erfolg des Regionalbahnkonzeptes entscheiden, wenn man nicht die Investitionssummen, sondern die Steigerung der Fahrgastzahlen zum Maßstab nimmt.Als ein systematisches Problem erscheint, dass der gemeinsame Netzgedanke innerhalb des regionalen Tarifgebietes VRB (Verbundtarif Region Braunschweig) kaum entwickelt ist. So wurde zum Beispiel mit Einführung des Stundentaktes am Bahnhof Thiede gleichzeitig eine konkurrierende Schnellbuslinie eingerichtet (KVG Salzgitter). "Jedes lokale Verkehrsunternehmen handelt vornehmlich zum eigenen Nutzen, Linienverknüpfung zu den Nachbarn mangelhaft, Gesamtfahrplan nicht vorhanden", so Stefan Vockrodt vom Umweltzentrum Braunschweig. "Eine wirksame Kontrollinstanz gegenüber diesen Partikularinteressen existiert nicht". Abhilfe könnte wohl nur ein straff geführter Verkehrsverbund bieten, wie er in der Region Hannover bereits existiert.Ebenso fehlt im ZGB-Gebiet eine sinnvoll integrierte Fahrgastvertretung, die von der Nutzer-Seite her künftig zu Verbesserungen beitragen könnte.Speziell für den Raum Braunschweig-Wolfenbüttel ist noch an das niedersächsische Landesprogramm zur Reaktivierung von Bahnstrecken und Bahnstationen zu erinnern. Das Verbändeforum erwartet vom Verkehrsministerium Verbesserungen für Braunschweig-Nordwest (Bahnlinie nach Harvesse, Anbindung von mehr als 10.000 gewerblichen Arbeitsplätzen) und die rasche Wiedererrichtung des Haltepunktes Wolfenbüttel-Wendessen.

 

 

Oktober 2014

Pressemitteilung vom 24.10.2014

VCD bietet Möglichkeiten zur Entlastung des Neuen Weges an: Nutzen Sie Bus oder Bahn!

Stadt will Staus am Neuen Weg verringern. Bis zu 26 000 Autos werden täglich auf dem Neuen Weg fahren. Verkehrsplaner sollen Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. So sollen u.a. Ampelschaltungen optimiert werden oder zusätzliche Extraspuren geschaffen werden. Das sind die Kernthesen eines Berichts in der Braunschweiger Zeitung vom 23.Oktober.
"Wir haben da einen anderen Ansatz", so Martin Zimmermann, Vorstandsmitglied vom Kreisverband Wolfenbüttel des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). "Es fährt in der Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten ein Bus nach Braunschweig. Dieser Gelenkbus bietet ca. 150 Sitz- und Stehplätze. Zusätzlich kommen ab Dezember neuen Züge zum Einsatz - auch diese bieten knapp 400 Menschen einen Sitz- oder Stehplatz. Das bedeutet, dass es alle 10 Minuten eine Möglichkeit gibt, sich bequem nach Braunscheig und natürlich zurück fahren zu lassen. Das Umweltbundesamt gibt übrigens eine durchschnittliche Auslastung eines PKW mit 1,5 Personen an. Diese Zahlen sprächen für sich. Merkwürdig mutet die Aussage an, dass es weitere Behinderungen durch Busse und Tankstellenverkehr gäbe. Es ist mir noch nicht aufgefallen", so Martin Zimmermann, "dass der Neue Weg nur für Autos zu befahren ist.“

 

 

Juli 2014

VCD und ADFC am Projekt "Mobilität im ländlichen Raum" beteiligt

Vertreter von VCD und ADFC sind an dem Projekt "Mobilität im ländlichen Raum" beteiligt. Dabei geht es u.a.  um Maßnahmen, die

VCD und ADFC werden bei der Ausbildung von Mobilitätsberatern und -beraterinnen helfen, welche in den Kommunen die Mitbürgerinnen und Mitbürger in Fragen der Mobilität beraten werden. Für dieses die Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt umfassende Projekt werden noch Mobilitätsberater und -beraterinnen gesucht. Weitere Infos gibt es bei der Projektkoordinatorin Mirjam Langewitz von der Landkreisverwaltung Wolfenbüttel, Telefon 05331/ 84-308.

 

06. Mai 2014

ADFC, VCD  und PRO BAHN befragten Bürgermeisterkandidaten

Bei der Veranstaltung befragten Aktive von ADFC, VCD und PRO BAHN die SPD-Kandidatin Astrid Salle-Eltner und den CDU-Kandidaten, den amtierenden Bürgermeister Thomas Pink, zu verkehrspolitischen Themen.

Berichte in der Presse: Wolfenbütteler Zeitung, Wolfenbuettelheute.de

 

 

 

26. April 2014

VCD beim Umweltfestival

Der VCD hat zusammen mit PRO BAHN am 26. April am Umweltfestival teilgenommen. Der Wolfenbütteler Umweltmarkt (WUM) war in diesem Jahr in das Umweltfestival integriert und war bei schönstem Wetter sehr gut besucht.

Der VCD hatte eine sog. Bodenzeitung vorbereitet, auf der Anregungen zum ÖPNV präsentiert wurden, die von den Besuchern mit Strichen unterstützt werden konnten.

Sowohl die Forderung nach einem Stadttarif für Wolfenbüttel (wie bereits in Braunschweig, Wolfsburg und Goslar vorhanden) als auch nach einem 2-Personen-Tagesticket für den ZGB-Bereich (es gibt bisher nur das 1-Personen- und das 5-Personen-Tagesticket) wurden einhellig befürwortet.

Unter den interessierten Besuchern waren auch die Landrätin Christiana Steinbrügge und Bürgermeister Thomas Pink.

 

 

15. Juni 2013

VCD zusammen mit PRO BAHN auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt

Der VCD war zusammen mit PRO BAHN auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt präsent. Dabei wurden die Passanten in Form einer Wandzeitung zum Thema 'Tempo 30 in Wolfenbüttel' befragt. Dabei sprachen diese sich mit 94 Ja- zu 5-Neinstimmen  deutlich für Tempo 30 in der Wolfenbütteler Innenstadt aus. Bei der Frage, ob Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit, d.h. Ausnahmen für wenige Hauptstraßen, für die gesamte Stadt eingeführt werden sollte. lautete das Ergebnis 69 Ja- zu 15 Neinstimmen.

 

Verkehr mit Zukunft

Am 14. August fand im Theatersaal des Schlosses Wolfenbüttel eine vom VCD organisierte Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Verkehrspolitik mit  Direktkandidaten für den Bundestag statt, siehe Bericht der Wolfenbütteler Zeitung hier.

 

 


26. November 2012

WAVE Podiumsdikussion

WAVE, der Wolfenbütteler Arbeitskreis Verkehrs-Entwicklung, ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Wolfenbütteler Kreisverbände des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), des Bundes für Umwelt und Natur Deutschland (BUND), des Fahrgastverbandes PRO BAHN sowie des Verkehrsclubs Deutschland (VCD).
Mit Blick auf die Landtagswahl im Januar hatte WAVE zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Visionen 2025 – Verkehrskonzepte für die Zukunft“ eingeladen, die am 26. November im Ratssaal der Stadt Wolfenbüttel stattfand. Teilgenommen haben als Landtagsabgeordnete bzw. -kandidaten Frank Oesterhelweg (CDU), Dörthe Weddige-Degenhard (SPD), Björn Försterling (FDP), Victor Perli (DIE LINKE) und Arne Hattendorf (PIRATEN) sowie Stefan Brix (Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Stadtratsfraktion). Die von Andreas Behnsen moderierte Veranstaltung war gut besucht und beschäftigte sich nicht nur mit landespolitischen Verkehrsthemen, sondern es wurden auch unter reger Beteiligung der Besucher regionale und lokale Probleme diskutiert.



9. Juni 2012

VCD auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt

Der VCD hat auf dem Wolfenbütteler Umweltmarkt am 9. Juni über Elektrofahrräder informiert und sein Konzept für die Umgestaltung von Kornmarkt und Reichsstraße (PDF-Datei) der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab vielfache Zustimmung, insbesondere zu den Vorschlägen für die Verkehrsführung in der Reichsstraße.

 

 



25. August 2011

Diskussionsveranstaltung: "Mobilität - wie kommen wir in Wolfenbüttel voran?"

Das war das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der sich alle im Rat der Stadt Wolfenbüttel vertretenen Parteien in der Kommisse trafen. Vertreten wurden die Parteien durch Dr. Christoph Helm (CDU); Ralf Achilles (SPD), Stefan Brix (Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Fach (FDP) und Jürgen Hartmann (Die Linke).
Eingeladen zu der Veranstaltung hatte  der Wolfenbütteler Arbeitskreis für Verkehrs-Entwicklung (WAVE):  ein Zusammenschluss von Verkehrsverbänden und Verkehrsclubs, der sich seit Jahren  intensiv mit der verkehrspolitischen Entwicklung in Wolfenbüttel auseinandersetzt.
Überraschend für die Besucher und Organisatoren der Diskussion  war die grundsätzliche Übereinstimmung der Parteienvertreter, dass in der folgenden Legislaturperiode ein Umdenken in der Verkehrspolitik stattfinden müsse. In den nächsten 5 Jahren sollen jetzt die Interessen aller Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt berücksichtigt werden.
Diese Interessen wurden stellvertretend durch die Organisatoren (Mitglieder von ADFC, VCD und Pro Bahn) in einem Eingangsreferat kurz und prägnant vorgestellt.

Dr. Helm (CDU) beispielsweise begründete seine zustimmende Position mit einem "Paradigmenwechsel", der in  seiner Partei  im Vergleich zu bisher vertretenen Ansichten stattgefunden habe.
Organisatoren und Besucher zeigten sich aufgrund  der Äußerungen der Parteienvertreter verhalten optimistisch und hoffen,  dass den hehren Worten schnell Taten folgen.

 

7. März 2011

Die  Kreisverbände Wolfenbüttel des VCD und ADFC beziehen Stellung zum „Regionalbahnkonzept 2014+“ für den Großraumverband Braunschweig.


Jürgen Langer (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) und Martin Zimmermann (Verkehrsclub Deutschland) begrüßen es, dass nach langer Zeit des Stillstandes endlich Bewegung in die Umsetzung eines zukunftsfähigen Konzeptes für den Schienenpersonennahverkehr in unserer Region gekommen ist.

„Das ist ein erster Schritt in die Richtung, die der Großraumverband gehen muss, um nicht von den Regionen Hannover und Magdeburg (als attraktivere Wohn- und Arbeitsstätten) abgehängt zu werden. Auch dem Schienenpersonennahverkehr muss jetzt endlich ein höherer Stellenwert im sog. Modal Split (das ist die Verteilung des gesamten Verkehrsaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel wie Zug, Rad, Fußgänger oder Auto) eingeräumt werden.“, so Jürgen Langer. Dies ist auch im Hinblick auf den prognostizierten Rückgang der Bevölkerungszahlen im Landkreis Wolfenbüttel von essentieller Bedeutung. So soll die Einwohnerzahl in den nächsten 20 Jahren um ca. 18 % abnehmen, verbesserte Bahnverbindungen könnten diesen Trend durchaus abmildern.

Allerdings müsse bei der Umsetzung des Konzeptes größten Wert darauf gelegt werden, die Einrichtung schon länger geplanter Haltepunkte wie z.B. in Groß Stöckheim, Linden und Wendessen jetzt nicht aus den Planungen zu streichen. Sie sind stattdessen zügig zu realisieren.

„Es bringt nichts“, urteilt  Martin Zimmermann, „wenn die Züge auf dem Weg von Braunschweig nach Bad Harzburg vielleicht 3 Minuten schneller als heute da wären, aber die Menschen, die in Groß Stöckheim wohnen und auch mitfahren möchten, nur enttäuscht hinter dem nicht in ihrem Ort haltenden Zug hinterher schauen müssen.“

Für das jetzt am 10.3.2011 zu verabschiedende Konzept der „Regionalbahn 2014+“ sei es deshalb unabdingbar, die Erschließung weiterer Haltepunkte und damit potentieller Kundenströme mit aufzunehmen. „Die Menschen müssen da abgeholt werden, wo sie leben.“, so Zimmermann weiter.

ADFC und VCD werden auch in Zukunft die Entwicklung des Schienenpersonennahverkehrs in der Region konstruktiv, aber auch kritisch begleiten.