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Elektroantrieb: Treibstoff aus der Steckdose

in Blau leuchtende Steckdose

Foto: PhotoCase.com

Der Elektroantrieb ist die älteste und eine technisch weitgehend erforschte Alternative zum Benzinmotor. Sein Treibstoff ist elektrischer Strom, der überall verfügbar ist. Elektroautos verschiedener Größe und Reichweite sind im Einsatz, konnten sich auf dem Markt aber nicht durchsetzen. Bundesweit sind nicht mehr als 3000 Elektro-Fahrzeuge unterwegs. Für die Ökobilanz der Elektroantriebe ist entscheidend, auf welche Art und Weise der Strom erzeugt wurde.

Vorteile

Elektromotoren sind leise und stoßen bei der Fahrt keine Abgase aus.

Nachteile

Mit einer Batterieladung können Elektroautos nur etwa zwischen 70 und 100 Kilometer zurücklegen. Ihre Batterien sind schwer, platzraubend und vor allem teuer. Bei der Stromproduktion können Emissionen anfallen. Rechnet man mit dem durchschnittlichen europäischen Strom-Mix, erreichen E-Mobile keine besseren CO2-Werte als Autos mit modernen Verbrennungsmotoren. Sinnvoll sind Elektrofahrzeuge nur, wenn sie baubedingt klein, leicht und raumsparend sind. Solche E-Mobile konnten sich bisher in unserem auf Höchstgeschwindigkeit ausgerichteten Verkehrssystem nicht durchsetzen. Zudem gilt es als energetisch effektiver, Solarstrom für den Ersatz von Strom aus herkömmlichen Kohle- oder Atomkraftwerken zu nutzen, als für den Antrieb von Fahrzeugen zu verwenden.

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