VCD: Seit 1986 ökologisch mobil

In den achtziger Jahren rücken globale wie lokale Umweltprobleme mehr und mehr ins Bewusstsein der Menschen. Die Schlagworte dazu sind in den Medien präsent: Dünnsäureverklappung, saurer Regen, Waldsterben, Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, WAA Wackersdorf, FCKW und Ozonloch. Als Quelle von Schadstoffen, Lärm, Treibhausgasen und Unfalltod gerät auch der Verkehr zunehmend in den Fokus.

In dieser Zeit beginnt die Institutionalisierung der Umweltbewegung. Die Grünen rotieren in ihrer ersten Legislaturperiode im Bundestag und das Umweltministerium wird 1986 ins Leben gerufen. Im gleichen Jahr wird der Verkehrsclub Deutschland (VCD) aus der Traufe gehoben.

In den ersten Jahren nur als „Schmuddelkinder der Verkehrspolitik” (Zitat von Gründungmitglied und aktuell amtierenden Präsidenten des Umweltbundesamts Jochen Flasbarth) betrachtet, ist der VCD heute eine wichtige Stimme in der deutschen Verkehrspolitik geworden. Er vertritt all diejenigen, die nicht nur aufs Auto setzen, sondern Mobilität als sinnvolles Miteinander verschiedener Verkehrsmittel sehen, und denen die Zunkunft unserer Kinder und unseres Planeten am Herzen liegt. Seinen 60.000 Mitgliedern und Förderern bietet der VCD Interessenvertretung, Beratung und praktische Leistungen vom Schutzbrief bis zur ökologischen Rentenversicherung.

Seit 1986 ist unsere Arbeit geprägt von heißen Debatten, viel Engagement, kreativen Aktionen, Erfolgen und Niederlagen. Hier finden Sie wichtige Ereignisse aus der Geschichte des VCD, von den Gründerjahren über die 90er (1990-94, 1995-99) bis heute (2000-04, 2005-10).

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