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Ungebremstes Wachstum beim Flugverkehr bedroht das Weltklima

Flugzeug vor Himmelröte

Nach Angaben der EU-Kommission haben die Kohlendioxid-Emissionen aus dem Luftverkehr in der Europäischen Union zwischen 1990 und 2002 um fast 70 Prozent zugenommen. Da für den Luftverkehr für die kommenden beiden Jahrzehnte ein jährlicher Zuwachs von ca. 5 Prozent prognostiziert wird, übertrifft der Luftverkehr bald den Straßenverkehr im Hinblick auf die Klimaschädlichkeit.

Beim Verbrennen von Kerosin entstehen klimaschädliche Abgase. Sie bestehen überwiegend aus Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickoxiden. Die Auswirkungen dieser Stoffe sind in luftiger Höhe dreimal größer als am Boden und vergrößern so den Treibhauseffekt entsprechend. Die von Flugzeugen erzeugten Kondensstreifen und Schleierwolken verstärken das Aufheizen unserer Atmosphäre, weil sie die Rückstrahlung der Wärme vom Erdboden in den Weltraum vermindern.

Derzeit trägt der internationale Luftverkehr mindestens 4 Prozent zur globalen Erwärmung bei. Aktuelle Untersuchungen kommen zu dem erschreckenden Ergebnis, dass die Klimaschädigung durch den Flugverkehr bei bis zu 12 Prozent liegen kann. Hierzu gibt es eine Kontroverse unter Wissenschaftlern, die auf den Themenseiten zum Flugverkehr auf der Webseite von Germanwatch dokumentiert ist.

Der VCD setzt sich deshalb ein für

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