Tagung »Deutschland-Takt und Schienengüterverkehr − Widerspruch oder Erfolgsstory?«

Foto: VCD

Güter- und Personenverkehr sind in Deutschland auf ein und demselben Schienennetz unterwegs. Prognosen zufolge steigt das Verkehrsaufkommen auf der Schiene weiter an und macht das Miteinander von Güter- und Personenverkehr schwieriger.

Der Mischbetrieb von Güter- und Personenverkehr auf der Schiene bleibt jedoch die Standardvariante der Netzauslegung. Deswegen sind bei der Einführung eines Integralen Taktfahrplans die Belange des Schienengüterverkehrs gleichberechtigt zu berücksichtigen. Das gilt vor allen Dingen für die Vergabe von Trassen, aber auch für den Ausbau der Infrastruktur. Die Ausrichtung des Netzausbaus an den Bedürfnissen von Personen- und Güterverkehr ist auch deswegen sinnvoll, weil Investitionsmittel dann effizienter und ökonomischer eingesetzt werden können.

Mit diesem Themenschwerpunkt veranstaltete der ökologische Verkehrsclub VCD zusammen mit dem Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger für Schienenpersonennahverkehr (BAG-SPNV) und dem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen e.V. (NEE) am 11. Juni 2012 die Fachtagung »Deutschland-Takt und Schienengüterverkehr − Widerspruch oder Erfolgsstory?«.

Nach der Begrüßung durch Michael Ziesak (VCD-Bundesvorsitzender) und mehreren Experten-Referaten folgte eine Podiumsdiskussion u.a. mit Dr. Jörg Sandvoss (Vorstand Vertrieb und Fahrplan DB Netz AG), Hans Leister (Vorstand Keolis), Burkhard Bräkling (Geschäftsleitung TX Logistics AG) und Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland GmbH). Es  wurde u.a. darüber diskutiert, wie eine bundesweite Gesamtplanung und der Ausbau der Infrastruktur für beide Verkehrsarten erfolgen können.

 

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