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		<title>VCD Pressemitteilung</title>
		<link>http://www.vcd.org/</link>
		<description>Pressemmitteilungen des VCD (Verkehrsclub Deuschland)</description>
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			<title>VCD Pressemitteilung</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 12:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title><![CDATA[Planungsfehler darf nicht zu Lasten der Bevölkerung gehen ]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=971&#38;cHash=1b941052da5edf8875d5c880ea71193a</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 14. Mai 2012. Noch während über einen neuen Eröffnungstermin für den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) diskutiert wird, fordern Air Berlin und Lufthansa das Nachtflugverbot in Berlin Tegel zu lockern. Geht es nach dem Willen der Fluggesellschaften, soll das bestehende Nachtflugverbot von 23 bis 6 Uhr, bereits ab Juni um zwei Stunden auf den Zeitraum von null bis fünf Uhr verkürzt werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert das mögliche Aufweichen des Nachtflugverbots scharf und appelliert an die Politik, die Folgen der Flughafenpanne nicht auf dem Rücken der Bürger auszutragen.&bdquo;Es ist absolut unzulässig, dass die Anwohner des...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 14. Mai 2012.</strong> Noch während über einen neuen Eröffnungstermin für den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) diskutiert wird, fordern Air Berlin und Lufthansa das Nachtflugverbot in Berlin Tegel zu lockern. Geht es nach dem Willen der Fluggesellschaften, soll das bestehende Nachtflugverbot von 23 bis 6 Uhr, bereits ab Juni um zwei Stunden auf den Zeitraum von null bis fünf Uhr verkürzt werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert das mögliche Aufweichen des Nachtflugverbots scharf und appelliert an die Politik, die Folgen der Flughafenpanne nicht auf dem Rücken der Bürger auszutragen.<br /><br />&bdquo;Es ist absolut unzulässig, dass die Anwohner des Flughafen Berlin-Tegel für die Planungsfehler von Politik und Wirtschaft büßen sollen&rdquo;, <strong>so Monika Ganseforth, stellvertretende Vorsitzende des VCD</strong>. Die von Air Berlin prognostizierten Kapazitätsengpässe, können anders gelöst werden. Mehr als ein Drittel der Flüge von den Berliner Flughäfen haben Ziele im Inland. Ein Großteil davon könnte auf die Schiene verlagert werden. Dies hätte weitere Vorteile: zum einen ist es lärmentlastend, zum anderen klimaschonend.<br /><br /><strong>Heiko Balsmeyer, Experte für Flugverkehr des VCD:</strong> &bdquo;Die absurde Diskussion um die Aufweichung des Nachtflugverbots in Berlin-Tegel zeigt, dass wir in Deutschland dringend ein bundesweites Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr brauchen.&rdquo; Nur eine bundesweite Regelung kann die Bevölkerung flächendeckend vor Lärm schützen. Andernfalls wird immer wieder versucht, ähnlich wie in Tegel, das Nachtflugverbot aufzuweichen.
Auch die Bundesregierung ist sich des Handlungsbedarfes bewusst: Am 23. Mai trifft sich Bundesverkehrsminister Ramsauer mit der Initiative Luftverkehr, um über Maßnahmen für einen besseren Lärmschutz zu diskutieren. Jedoch darf die Politik hier nicht nur die Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber zur Verantwortung ziehen, sondern muss selber politische Weichen stellen. Dazu gehört ein bundesweites Nachtflugverbot.
<strong>Rückfragen und Interviewwünsche:</strong><strong></strong>
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • <link presse@vcd.org>presse@vcd.org</link>]]></content:encoded>
			<category>Luftverkehr</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Umweltverbände protestieren in Berlin gegen &bdquo;schmutzige&rdquo; Dieselruß-Busse und für saubere Luft]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=970&#38;cHash=f697cb8dbac770f524be51a0d8ac6668</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 3. Mai 2012: Mit einer gemeinsamen Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin protestiert das Bündnis &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; heute gegen die Einfahrt von Reisebussen ohne Partikelfilter in deutsche Innenstädte. Mit einem Banner, schwarzen Ballons, rußgeschwärzten Gesichtern und der Forderung &bdquo;Wir wollen durchatmen &minus; Kein Bus ohne Filter!&rdquo; machen die Umweltschützer auf die andauernde Belastung durch filterlose Reisebusse in Innenstadtbereichen aufmerksam.
 &bdquo;Nur wenn die Städte und Kommunen ihre Umweltzonen richtig umsetzen, können die von der EU vorgegebenen Luftschadstoffgrenzwerte eingehalten werden&rdquo;, erklärt Michael Ziesak,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 3. Mai 2012:</strong> Mit einer gemeinsamen Aktion vor dem <span style="text-decoration: underline;">Brandenburger Tor in Berlin</span> protestiert das Bündnis &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; heute gegen die Einfahrt von Reisebussen ohne Partikelfilter in deutsche Innenstädte. Mit einem Banner, schwarzen Ballons, rußgeschwärzten Gesichtern und der Forderung &bdquo;Wir wollen durchatmen &minus; Kein Bus ohne Filter!&rdquo; machen die Umweltschützer auf die andauernde Belastung durch filterlose Reisebusse in Innenstadtbereichen aufmerksam.
<em> &bdquo;Nur wenn die Städte und Kommunen ihre Umweltzonen richtig umsetzen, können die von der EU vorgegebenen Luftschadstoffgrenzwerte eingehalten werden&rdquo;,</em> erklärt <span style="text-decoration: underline;">Michael Ziesak</span>, VCD-Bundesvorsitzender. <em>&bdquo;Wer schmutzigen Reisebussen weiterhin Ausnahmegenehmigungen verschafft, riskiert nicht nur die eigene politische Glaubwürdigkeit, sondern schadet auch der Bevölkerung.&rdquo; </em>
Ein unter Federführung des Bundesumweltministeriums erarbeiteter Leitlinienentwurf sah die Bevorteilung ungefilterter Reisebusse vor. Danach sollten entsprechende Fahrzeuge bis Ende 2014 in die Umweltzonen einfahren dürfen. Zwar haben die Bundesländer nach heftiger Kritik der Umwelt- und Verkehrsverbände die Kernelemente des Entwurfs abgelehnt. Von dem Ziel, Reisebussen ohne Partikelfilter die Einfahrt in die Umweltzonen zu gestatten, ist man jedoch nicht abgerückt. Stattdessen überlegt man, die bisher geltende Regelung von Einzelgenehmigungen für die Einfahrt in &bdquo;grünen&rdquo; Umweltzonen zu einem Freifahrtschein für alle sieben Umweltzonen mit grüner Plakettenpflicht zu machen.
Warum die Kampagne &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; gegen den &bdquo;Freifahrtschein&rdquo; für schmutzige Reisebusse kämpft und welche Belastungen Dieselruß-Abgase auslösen, lesen Sie in der vollständigen Pressemitteilung im Anhang! <br /> Das beigefügte Foto können Sie ebenfalls für Ihre Berichterstattung nutzen.
Der Kampagne &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; gehören neben dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) an. Ziel dieser Kampagne ist es, aus Gründen des Klima- und Umweltschutzes den Ausstoß von Dieselruß so schnell wie möglich zu reduzieren.
<span style="text-decoration: underline;">Für Rückfragen:</span>
<em><span style="text-decoration: underline;">Anja Smetanin,</span></em><em> Pressesprecherin VCD, Rudi-Dutschke-Str. 9, 10969 Berlin, <br /> Tel.: 030-280 351 12, Mobil: 0171 605 2409 E-Mail: <link anja.smetanin@vcd.org>anja.smetanin@vcd.org</link><strong> </strong></em>
<em><span style="text-decoration: underline;">Jürgen Resch</span></em><em>, </em><em>Bundesgeschäftsführer DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, <br /> Tel.: 030 2400867-0, Mobil: 0171 3649170, E-Mail: <link resch@duh.de>resch@duh.de</link> </em>
<em><span style="text-decoration: underline;">Heiko Balsmeyer</span></em><em>, Projektleiter Verkehrsclub Deutschland (VCD),  <br /> Tel.: 030 280351 22, Mobil: 0176 798 79 16, <link heiko.balsmeyer@vcd.org>heiko.balsmeyer@vcd.org</link></em>
<em><span style="text-decoration: underline;">Barbara Göppel</span></em><em>, Stellvertretende Leiterin Verkehr DUH,<br /> Mobil: 0170 7686923, </em><em>E-Mail: <link goeppel@duh.de>goeppel@duh.de</link></em>
<em><span style="text-decoration: underline;">Jens Hilgenberg</span></em><em>, Verkehrsexperte BUND, Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin, <br /> Mobil: 0151 563 13 302, E-Mail: <link jens.hilgenberg@bund.net>jens.hilgenberg@bund.net</link></em>
<em> </em>
<em><span style="text-decoration: underline;">Dietmar Oeliger,</span></em><em> Verkehrsexperte NABU, Charitéstraße 3, 10117 Berlin, <br /> Tel.: 030 2849841613, Mobil: 0172 9201823, E-Mail: </em><em><link Dietmar.Oeliger@NABU.de>Dietmar.Oeliger@NABU.de</link></em>
<br />Das Pressefoto zu der Protestaktion finden Sie unter unseren <link 1211>Aktionsfotos</link>.<em><br /></em>]]></content:encoded>
			<category>Partikelfilter/Schadstoffe/Feinstaub/Umweltzone</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Versprechen alleine reichen nicht]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=969&#38;cHash=0967a70bf59d293a5662bdfbaf455f7d</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 2. Mai 2012. Verkehrslärm stellt ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung dar. Allein 25 Prozent der Bevölkerung leidet unter Schienenlärm, vor allem durch den zunehmenden Güterverkehr. Dennoch scheinen Politik, die Deutsche Bahn AG und die Gütertransportunternehmen die Gefahren sowie den drohenden Imageschaden nicht ausreichend zu erkennen.Vergangene Woche lehnte der Bundestag konkrete Vorschläge für einen besseren Schutz der Menschen vor Schienenlärm ab. Von der heutigen Beratung des DB-Vorstandes zur Lärmstrategie ist deshalb auch nicht zu erwarten, dass zeitnah wirkende Maßnahmen zur Lärmreduzierung verabschiedet werden. Damit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 2. Mai 2012</strong>. Verkehrslärm stellt ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung dar. Allein 25 Prozent der Bevölkerung leidet unter Schienenlärm, vor allem durch den zunehmenden Güterverkehr. Dennoch scheinen Politik, die Deutsche Bahn AG und die Gütertransportunternehmen die Gefahren sowie den drohenden Imageschaden nicht ausreichend zu erkennen.<br /><br />Vergangene Woche lehnte der Bundestag konkrete Vorschläge für einen besseren Schutz der Menschen vor Schienenlärm ab. Von der heutigen Beratung des DB-Vorstandes zur Lärmstrategie ist deshalb auch nicht zu erwarten, dass zeitnah wirkende Maßnahmen zur Lärmreduzierung verabschiedet werden. Damit manövriert sich die Bahn aufs Abstellgleis, befürchtet der ökologische Verkehrsclub VCD. Forderungen nach einem Tempolimit und Nachtfahrverboten für laute Güterwagen, zur sofortigen Reduzierung des Lärms, seien so nicht mehr auszuschließen.<br /><br />Für den Güterverkehr wird ein starkes Wachstum erwartet. Die Bundesregierung spricht von einem Anstieg der Verkehrsleistung um 65 Prozent bis zum Jahr 2025 bezogen auf das Jahr 2004. Das heißt, es wird noch lauter. &bdquo;Seit 2002 spricht die Deutsche Bahn über den Schutz vor Bahnlärm,ohne dass sich entscheidend etwas verändert hat. Die Schiene droht ihren Vorteil gegenüber der Straße zu verspielen, wenn Güterwagen nicht sofort umgerüstet werden&rdquo;, so <strong>Michael Ziesak</strong>, VCD-Bundesvorsitzender.<br /><br />Bei den betroffenen Menschen, insbesondere im Rheintal, im Oberrheingraben oder auch in Städten an Güterverkehrsachsen, wie zum Beispiel Bremen und Mainz, schwindet die Geduld. Das permanente Schwarze-Peter-Spiel zwischen Politik, Eisenbahnbundesamt und Eisenbahnen auf Kosten der Bevölkerung muss ein Ende haben. Zumal es technische Möglichkeiten gibt, den Lärm an der Quelle, also an den Güterwagen und Schienen, deutlich zu verringern.<br /><br /><strong>Michael Ziesak</strong>: &bdquo;Wir wollen mehr Verkehr auf der Schiene. Aber nach zehn Jahren Debatte können wir nicht mehr auf die Genehmigung lärmmindernde Bremssysteme warten. Wenn die DB AG abwartet bis sie jede Bremse und deren Betriebskosten bezahlt bekommt, werden wir auch in den nächsten zehn Jahren keine Lärmminderung erreichen. Insbesondere die DB AG muss jetzt umrüsten, wenn sie nicht an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen will.&rdquo;<br /><br />Der VCD-Bundesvorsitzende ist sich sicher, folgt kein umgehendes Handeln werden Tempolimits und Nachtfahrverbote unvermeidlich. Noch kann die Deutsche Bahn dies abwenden. <strong>Michael</strong> <strong>Ziesak</strong>:&bdquo;Wir fordern die Deutsche Bahn auf, in den Lärmschutz an der Quelle zu investieren und lärmabhängige Trassenpreise einzuführen. Allein einen Lärmbeauftragten zu berufen und Strategien auf Papier zu entwickeln, bringt uns nicht weiter.&rdquo;]]></content:encoded>
			<category>Verkehrslärm</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Was nicht in Fahrt kommt gehört beendet]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=968&#38;cHash=df8153b3df24a7e4e17918f98c4793dc</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 26. April 2012. Bundesweit und umweltfreundlich, das waren Worte mit denen Bundesverkehrsminister Ramsauer für den Feldversuch mit Gigalinern warb. Doch gut zwei Monate nach dem offiziellen Startschuss kommen die Riesen-Lkw weiterhin nicht in Fahrt. Noch bevor der Test tatsächlich gestartet ist, scheint er gescheitert.
Die Mehrheit der deutschen Bundesländer erkannte schnell, Gigaliner sind weder umweltfreundlich noch verkehrspolitisch sinnvoll. Heute beteiligen sich lediglich sieben von 16 Bundesländern am Feldversuch. Und gerade einmal elf Fahrzeuge sind aktuell auf Tour.  Am heutigen Donnerstag will das Bundesverkehrsministerium...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 26. April 2012.</strong> Bundesweit und umweltfreundlich, das waren Worte mit denen Bundesverkehrsminister Ramsauer für den Feldversuch mit Gigalinern warb. Doch gut zwei Monate nach dem offiziellen Startschuss kommen die Riesen-Lkw weiterhin nicht in Fahrt. Noch bevor der Test tatsächlich gestartet ist, scheint er gescheitert.
Die Mehrheit der deutschen Bundesländer erkannte schnell, Gigaliner sind weder umweltfreundlich noch verkehrspolitisch sinnvoll. Heute beteiligen sich lediglich sieben von 16 Bundesländern am Feldversuch. Und gerade einmal elf Fahrzeuge sind aktuell auf Tour.  Am <strong>heutigen Donnerstag</strong> will das <strong>Bundesverkehrsministerium retten was noch zu retten ist</strong>. Zur Pressebegegnung sind Speditionen, Ländervertreter und Wirtschaftsverbände eingeladen. Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ein Termin, auf dem das Ende des Feldversuches besiegelt werden sollte.
<strong>Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:</strong> &bdquo;Die geringe Teilnahmebereitschaft der Speditionen an dem Feldversuch beweist, dass er unnötig ist. Bundesverkehrsminister Ramsauer sollte einen Schlussstrich darunter ziehen und sich vielmehr der stärkeren Verlagerung von Transporten auf die umweltfreundlichere Schiene zuwenden. Um den zunehmende Güterverkehr bewältigen zu können, ist der gezielte Ausbau des Schienennetzes und der Abbau von Engpässen erforderlich.&rdquo;
Widerstand gegen die Gigaliner regt sich zudem in der Bevölkerung. Am 5. März startete der VCD die Protestaktion <strong>»Schluss mit den Tricks, Herr Ramsauer: Keine Gigaliner! Nirgends.«</strong> Im Internet unter <link https://www.vcd.org/keine-gigaliner.html>https://www.vcd.org/keine-gigaliner.html</link> wurden Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, eine Protest-Mail an Verkehrsminister Ramsauer zu senden. <strong>1064 Menschen</strong> taten dies bereits. Ihre Namen verdeutlichen, die Bevölkerung ist gegen den Einsatz von Gigalinern.
&bdquo;Die überdimensionierten Lkw sind gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer, sie bedeuten weniger Platz auf den Straßen und sie sind teuer, weil die Straßeninfrastruktur ihren Massen angepasst werden muss&rdquo;, betont <strong>Heidi Tischmann, Referentin für Verkehrspolitik beim VCD</strong>.
Ein weiterer Grund für das Engagement des VCD gegen eine generelle Zulassung von Gigalinern in Deutschland und Europa ist, dass durch den Einsatz der Gigaliner das Transportaufkommen auf den Straßen zunehmen würde. &bdquo;Das ist verkehrspolitisch unsinnig und umweltpolitisch schädlich&rdquo;, so Tischmann.
<br /> <strong>Rückfragen und Interviewwünsche:</strong>
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • <link presse@vcd.org>presse@vcd.org</link>]]></content:encoded>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 14:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Tag gegen Lärm]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=967&#38;cHash=da09908058b0df7c8ab2b9dac3b05582</link>
			<description><![CDATA[Emission: impossibleFlug- und Fahrzeuge müssen deutlich leiser werden. Das zeigen auch die aktuellen Bürgerproteste gegen den Fluglärm in Frankfurt/Main und Berlin oder gegen den Schienenverkehrslärm im Rheintal. Die gültigen Vorschläge für Geräuschgrenzwerte, z. B.  für Kraft- und Schienenfahrzeuge sind jedoch nicht anspruchsvoll genug. So würden die Vorschläge Deutschlands und der Europäischen Kommission für die Geräuschgrenzwerte für Kfz zu einer mittleren Entlastung der Bevölkerung von nur 1,7 dB(A) und das auch erst im vollen Umfang ab 2031 führen. Die Vorschläge des Eisenbahnsektors und der Europäischen Eisenbahnagentur für die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Emission: impossible</strong><br /><br />Flug- und Fahrzeuge müssen deutlich leiser werden. Das zeigen auch die aktuellen Bürgerproteste gegen den Fluglärm in Frankfurt/Main und Berlin oder gegen den Schienenverkehrslärm im Rheintal. Die gültigen Vorschläge für Geräuschgrenzwerte, z. B.  für Kraft- und Schienenfahrzeuge sind jedoch nicht anspruchsvoll genug. So würden die Vorschläge Deutschlands und der Europäischen Kommission für die Geräuschgrenzwerte für Kfz zu einer mittleren Entlastung der Bevölkerung von nur 1,7 dB(A) und das auch erst im vollen Umfang ab 2031 führen. Die Vorschläge des Eisenbahnsektors und der Europäischen Eisenbahnagentur für die Schienenfahrzeuge würden z. B. für die Güterwagen keine weitere effektive Senkung der Geräuschgrenzwerte vorsehen. <br /><br />Insbesondere der Fluglärm steht im Fokus der öffentlichen Diskussion. Mit der Durchsetzung des Nachtflugverbotes in Frankfurt/Main ist ein wichtiger Schritt nach vorn getan. Wesentlich ist aber, dass nur ein breiter und abgestimmter Mix von Maßnahmen und Instrumenten den Konflikt zwischen Lärmschutz und verkehrlichen Interessen entschärfen kann. Es ist erforderlich, das Fluglärmproblem umfassend zu analysieren und zu bearbeiten. Der ALD führt deshalb zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Veranstaltung zum Thema "Minderung des Fluglärms" durch. Sie wird am 19. Juni 2012 in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin stattfinden. Die Bundesministerien für Verkehr und Umwelt werden die Konzepte der Bundesregierung zur Minderung des Fluglärms vorstellen. Ge-sundheitliche Folgen des Fluglärms werden ebenso angesprochen wie das Problem der Flugroutenwahl, die planerischen und technischen Lärmminderungspotenziale, die Beteiligung der Betroffenen und die Lösungsvor-schläge der flughafennahen Gemeinden.<br /><br />Der ALD ist eine Fachgruppe der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) und setzt sich dafür ein, die Lärm-problematik in Deutschland ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen. Er bietet Diskussionsforen an, informiert unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Ursachen und Wirkungen von Lärm und gibt Hinweise zum Schutz vor Lärm, um den Lärmschutz in Deutschland und Europa zu verbessern.<br />> siehe auch www.tag-gegen-laerm.de und www.ald-laerm.de <br /><br /><strong>Gemeinsam für Ruhe</strong><br /><br />Lärm ist heutzutage praktisch überall und rund um die Uhr: in der Stadt und auf dem Land, auf der Straße und in der Wohnung. Die Bekämpfung von Lärm ist daher ein Schwerpunktthema des Umwelt- und Gesundheitsschutzes. Das Umweltbundesamt befasst sich seit seiner Gründung 1974 mit diesem Thema und setzt Impulse zur spürbaren Verbesserung der Lärmsituation.<br /><br />Ein wesentliches Element einer modernen transparenten Lärmbekämpfungsstrategie ist die möglichst breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Menschen kennen ihre Lärmprobleme vor Ort genau und haben häufig auch schon Lösungsvorschläge parat. Dieses Wissenspotential muss stärker gehoben werden. Aus der Lärmwir-kungsforschung ist bekannt, dass Lärm als weniger laut eingestuft wird, wenn man am Entscheidungsprozess beteiligt war. Auch das gegenseitige Vertrauen der am Prozess Beteiligten ist von großer Bedeutung. Eine Reihe von Untersuchungen zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Vertrauen auf den guten Willen der Ver-antwortlichen bzw. dem Misstrauen gegenüber diesen und der Belästigungsreaktion besteht. Es ist daher be-deutsam für die Akzeptanz und erfolgreiche Umsetzung von Lärmminderungsmaßnahmen. Kann bei den Betroffenen Vertrauen hergestellt werden, erhöht sich mit großer Wahrscheinlichkeit die Wirksamkeit der Maßnahme. Deshalb lassen Sie uns gemeinsam den Lärm verringern!<br />> siehe auch <strong>www.uba.de</strong><br /><br /><strong>Schrei den Lukas</strong><br /><br />Berliner Kinder zum bundesweiten Tag gegen Lärm am 25. April 2012 im DIN<br />-    Kann ein Schrei so laut sein wie eine Kreissäge im Sägewerk?<br />-    Worauf muss man bei der Benutzung von Kopfhörern achten?<br />-    Wie entstehen Geräusche von Donner und Wind im Film?<br /><br />Die Antwort auf diese und andere Fragen zum Thema Lärm erhalten interessierte Kinder am 25. April 2012 im DIN. An diesem Tag findet zum 15. Mal der &bdquo;Tag gegen Lärm&rdquo; statt. Das diesjährige Motto lautet: &bdquo;Lärm in der Schule&rdquo;. <br />Wenn sich der Geräuschpegel im Klassenzimmer durch Straßenlärm und Gespräche immer weiter hochschaukelt, dann haben es &bdquo;Hinterbänkler&rdquo; schwer. Bei ihnen kommt nicht mehr an, was der Lehrer sagt. Sie schalten einfach ab und können somit den Anschluss verlieren. Lärmbelastungen haben auch auf Lehrer gravierende Auswirkungen bis hin zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. <br />Im DIN wird am &bdquo;Tag gegen Lärm&rdquo; den Kindern in einem &bdquo;virtuellen Raum&rdquo; vorgeführt, wie technische Maßnah-men, aber auch ihr eigenes Verhalten den entscheidenden Unterschied machen. Der &bdquo;virtuelle Raum&rdquo; ist eine von 10 Stationen, an denen Kinder im Umgang mit bzw. der Vermeidung von Lärm sensibilisiert werden und das mit viel Spiel und Spaß.  <br />In der Geräuschwerkstatt können die Kinder z. B. selbst mit Donnerblech und Windmaschine Klänge erzeugen. Professionelle Musiker machen anhand eines Live-Akustik-Sets hörbar, was Lautstärke und klangliche Dynamik in der Musik bedeuten. Beim MP3-Wettbewerb gilt es, aktuelle Hits trotz Verfremdung zu erkennen &minus; und gleichzeitig etwas über Kopfhörer zu lernen. Bei &bdquo;Schrei den Lukas&rdquo; dürfen die Kinder endlich einmal so laut schreien wie sie können; der Schalldruck wird durch ein Schallpegelmessgerät ermittelt und mit anderen verglichen. Dabei sind sie natürlich mit Gehörschutz ausgestattet und lernen somit gleich, wie man sich richtig schützen kann. <br />Am Ende des Tages erhalten alle Kinder einen &bdquo;Hörführerschein&rdquo; als Nachweis für ihre erfolgreiche Teilnahme. Die Aktion richtet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht, es werden ca. 250 Kinder aus Berliner Schulen teilnehmen. <br />Die Veranstaltung findet von 9:00 bis 15:45 Uhr statt im<br /><br />DIN Deutsches Institut für Normung e. V.<br />Am DIN-Platz<br />Burggrafenstr. 6<br />10787 Berlin<br />> siehe auch <strong>www.din.de </strong><br /><br /><strong>Weniger ist möglich</strong><br /><br />Werkzeuge und Baumaschinen erzeugen Lärm und der kann Beschäftigte krank ma¬chen: Die Hälfte aller Fälle anerkannter Berufskrankheiten im Baugewerbe beruhen auf Hör¬schäden. Doch häufig gibt es unnötigen Lärm, der an der Schallquelle gemindert werden kann. Die Fachleute der BG BAU informieren die Unternehmen darüber, dass es zu vielen Werkzeugen und Maschinen Alternativen gibt, die entscheidend weniger Lärm-Emissionen auf Baustellen erzeugen. So gibt es zum Beispiel schallgedämpfte Sägeblätter für Baustellenkreissägen, lärmgeminderte Flämmgeräte für Dacharbeiten, Spezialzangen für deutlich leisere Abbrucharbeiten und geräuschreduzierte Diamanttrennscheiben für Steinsägen. In manchen Fällen kommt der Lärmpegel sogar unter den Gefahrbereich von 85 Dezibel (dB (A)), ab welchem ein Gehörschutz zu tragen ist. Solche technischen Lösungen haben gesetzlichen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen, wie einer räumlichen Tren¬nung und Kennzeichnung der Lärmbereiche von ruhigeren Arbeitsplätzen. Erst wenn solche Maßnahmen nicht möglich sind, kommt persönliche Schutzausrüstung (Gehörschützer) zum Einsatz. Diese Inhalte vermitteln Fachleute der BG BAU am Tag gegen Lärm und darüber hinaus dem Baunachwuchs bundesweit in Ausbildungsstätten der Bauwirtschaft. Ausgehend von praktischen Aktionen wie Vergleichsmessungen des Schalls an ihren Arbeitsgeräten informieren die Experten die jungen Leute über Lärmgefahren in Beruf und Freizeit und über Schutzmaßnahmen. <br />> siehe auch <strong>www.bgbau.de</strong><br /><br /><strong>Lärm an der Quelle bekämpfen &minus; mit leiseren Pkw </strong><br /><br />Bereits heute fühlen sich 55 Prozent der Bevölkerung durch Straßenlärm belästigt, 29 Prozent durch Fluglärm und nahezu ein Viertel leidet unter Schienenlärm. Das anhaltende Verkehrswachstum wird die Situation weiter verschärfen. Es ist daher enorm wichtig, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu ergreifen, um die Lärmemissionen insbesondere im Straßenverkehr zu reduzieren. Kurz- bis mittelfristig können finanzpolitische Instrumente sowie strengere Anforderungen an Fahrzeuge wirksame Maßnahmen sein. <br /><br />&bdquo;Mit der Einführung des zweckgebundenen &bdquo;Lärmcents&rdquo;, on top auf die Mineralölsteuer  würden beispielsweise Autofahrern die Auswirkungen ihres Handelns verdeutlicht und ihr Verhalten positiv beeinflusst. Bund, Länder und Kommunen wiederum, erhalten die finanziellen Mittel, die sie für den Lärmschutz dringend benötigen.&rdquo;, so Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender. <br /><br />Eine weitere erfolgsversprechende Maßnahme ist die Festlegung von ambitionierten Geräuschgrenzwerten für Pkw und Lkw. So würde der Lärm an der  Quelle reduziert. Die zusätzlichen Kosten, die bei der technischen Optimierung der Fahrzeuge z.B. am Motor oder Abgasstrang entstehen, sind gemessen am Nutzen niedrig. Die technische Umsetzung ist heute auch kein Problem mehr, allein der Wille der Automobilindustrie fehlt bisher. Hier muss die EU nachhelfen. Sie ist gefordert ambitionierte Lärmgrenzwerte zu verabschieden, die das weiter steigende Verkehrswachstum berücksichtigen. Die heute zu beschließenden Grenzwerte werden die Lärmemissionen der Kraftfahrzeuge für viele Jahre bestimmen. Fallen sie, auch auf Druck der Automobilindustrie, zu nied-rig aus, wird die zunehmende Zahl an Pkw und vor allem Lkw, die Senkung wirkungslos machen und zu keiner Verbesserung der Lärmsituation beitragen. <br /><br />Rückfragen und Interviewwünsche: <br />Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • presse@vcd.org<br />> siehe auch <strong>www.vcd.org</strong>]]></content:encoded>
			<category>Verkehrslärm</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Hilfloser Versuch der Politik]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=965&#38;cHash=7591f00d1bde8d00dfa5ad2a83e9c243</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 20. April 2012. Der von Wirtschaftsminister Philipp Rösler eingebrachte Entwurf zur Spritpreiskontrolle ist ein weiterer hilfloser Versuch der Politik, die Mineralölindustrie in die Schranken zu weisen, so der ökologische Verkehrsclub VCD.
Der Vorschlag, Tankstellenbetreiber zu verpflichten, Angaben über den Einkaufspreis des Treibstoffes zu machen, hilft lediglich mehr Transparenz in den Markt zu bringen und die Marktposition freier Tankstellen geringfügig zu verbessern. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD, kritisiert : &bdquo;Mehr Markttransparenz verhindert aber nicht die Gewinnmaximierung der großen Ölkonzerne. Diese sind...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 20. April 2012.</strong> Der von Wirtschaftsminister Philipp Rösler eingebrachte Entwurf zur Spritpreiskontrolle ist ein weiterer hilfloser Versuch der Politik, die Mineralölindustrie in die Schranken zu weisen, so der ökologische Verkehrsclub VCD.
Der Vorschlag, Tankstellenbetreiber zu verpflichten, Angaben über den Einkaufspreis des Treibstoffes zu machen, hilft lediglich mehr Transparenz in den Markt zu bringen und die Marktposition freier Tankstellen geringfügig zu verbessern. <strong>Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD</strong>, kritisiert : &bdquo;Mehr Markttransparenz verhindert aber nicht die Gewinnmaximierung der großen Ölkonzerne. Diese sind an jedem Glied der Wertschöpfungskette beteiligt. Für die internationalen Konzerne Esso, BP oder Shell ist es gleichgültig, ob sie die Gewinne am Bohrloch, beim Transport, in der Raffinerie oder an der Tankstelle realisieren.&rdquo;
Auch Röslers Forderung, jede Preisänderung an eine Markttransparenzstelle zu melden, ist ein wirkungsloses Instrument zur Senkung der Benzinpreise. Wegen des zusätzlichen Aufwandes der Tankstellen würden die Spritpreise weiter steigen. Das kündigte der Mineralölwirtschaftsverband bereits an. &bdquo;Wirtschaftsminister Rösler müsste doch wissen, dass die Ölindustrie jede Chance nutzt, die Preise zu erhöhen&rdquo;, <strong>so Lottsiepen</strong>.
Vor wenigen Tagen noch, hat das Wirtschaftsministerium das österreichische Modell zur Spritpreisregulierung gefordert. Nach dessen offensichtlichen Scheitern schwenkt das Ministerium kurzerhand um und versucht es mit einem Konzept, das auf den ersten Blick die Ölkonzerne scheinbar kontrolliert. Auf den zweiten Blick wird klar, auch dieses Konzept ist nicht erfolgsversprechend. Die Politik hat viele Jahre lang die Märkte liberalisiert, sie hat keine marktpolitischen Instrumente zur Regulierung der Benzinpreise. Röslers wechselnde Modelle zur Spritpreiskontrolle und seine populistischen Forderungen zur Pendlerpauschale lenken in Wahlkampfzeiten lediglich von diesem selbstverschuldeten Dilemma ab.
Um die Preise zu stabilisieren, fordert der VCD weiterhin die Festlegung eines ambitionierten Verbrauchs- und CO<sub>2</sub>-Grenzwertes für das Jahr 2020. <strong>Gerd Lottsiepen</strong>: &bdquo;Ein Grenzwert von 80g CO<sub>2</sub>/km entspricht einer Einsparung von 2,5 Liter pro 100 Kilometer. Eine geringere Nachfrage nach dem knappen Gut Öl stabilisiert die Preise viel nachhaltiger als der aufgeregte Zickzackkurs der Bundesregierung.&rdquo;
<strong>Rückfragen und Interview-Wünsche</strong>
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • <link presse@vcd.org>presse@vcd.org</link>]]></content:encoded>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 14:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Scheindiskussion um österreichische Spritpreisregelung]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=964&#38;cHash=d23ba867acf45ef253f7cb39e9d18119</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 18. April  2012. Die aktuelle Debatte um eine Benzinpreis-Bremse, die nun sogar die Verkehrsminister auf ihrer halbjährigen Konferenz in Kassel beschäftigt, ist purer Aktionismus der Politik, so der der ökologische Verkehrsclub VCD.
Der VCD kritisiert den Vorschlag, in Deutschland die österreichische Spritpreisregelung einzuführen. Zum einen verschleiert die Auseinandersetzung über das Modell, dass die Bundesregierung über kein verbraucherpolitisches Instrument verfügt, das verhindern könnte, dass Mineralölkonzerne vor langen Wochenenden oder den Ferien die Preise stark erhöhen. Zum Anderen erwies sich das österreichische Modell...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 18. April  2012.</strong> Die aktuelle Debatte um eine Benzinpreis-Bremse, die nun sogar die Verkehrsminister auf ihrer halbjährigen Konferenz in Kassel beschäftigt, ist purer Aktionismus der Politik, so der der ökologische Verkehrsclub VCD.
Der VCD kritisiert den Vorschlag, in Deutschland die österreichische Spritpreisregelung einzuführen. Zum einen verschleiert die Auseinandersetzung über das Modell, dass die Bundesregierung über kein verbraucherpolitisches Instrument verfügt, das verhindern könnte, dass Mineralölkonzerne vor langen Wochenenden oder den Ferien die Preise stark erhöhen. Zum Anderen erwies sich das österreichische Modell bereits als erfolglos.
Die österreichische Regelung legt fest, dass die Spritpreise nur einmal am Tag - um 12 Uhr - erhöht, aber beliebig oft gesenkt werden dürfen. In Österreich gilt das Modell inzwischen als gescheitert, denn es hat sich vielmehr als preistreibend denn als preissenkend erwiesen. Aktuelles Beispiel sind die letzten zwei Wochen vor Ostern. In Österreich tobte eine ähnlich aufgeheizte Diskussion um die hohen Spritpreise wie in Deutschland. Die Folge: Das österreichische Wirtschaftsministerium erwägt, sich an das luxemburgische oder slowenische Modell anzulehnen und einen Preiskorridor einzuführen. Demnach darf an Ferienwochenenden der Spritpreis nicht über das Preisniveau der letzten beiden Wochen erhöht werden.
&bdquo;Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und einige Bundesländer laufen noch immer einem Modell nach, das im Nachbarland sein Ziel verfehlt hat. Die deutsche Politik sollte endlich nachhaltig handeln und sich in Brüssel für einen ambitionierten CO<sub>2</sub>- und Verbrauchsgrenzwert für das Jahr 2020 einsetzen&rdquo;, so <strong>Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD</strong>.
Noch in diesem Jahr gehen die Verhandlungen für einen neuen CO<sub>2</sub>- und Verbrauchsgrenzwert in die heiße Phase. <strong>Lottsiepen betont</strong>: &bdquo;Mit diesem Grenzwert werden wichtige Meilensteine für den globalen Ölverbrauch, die Emission des Treibhausgases CO<sub>2</sub>, aber auch die Mobilitätskosten von Millionen Pendlern gesetzt. Bei einem Grenzwert von 80 g CO<sub>2</sub>/km, für den sich der VCD einsetzt, entspricht das einer Verbrauchseinsparung von ca. 2,5 Liter Sprit pro 100 Kilometer. Oder anders gesagt, bei einem prognostizierten Literpreis von zwei Euro, einer gut fünf Euro niedrigeren Tankrechnung pro 100 km. Verbrauchsgrenzen bringen somit viel mehr als gestern über ein westaustralisches Modell, heute über ein österreichisches Modell und morgen vielleicht über einen austria-slowenischen Preiskorridor zu schwadronieren.&rdquo;
<br /> <strong>Rückfragen und Interviewwünsche:</strong><strong> </strong>
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • <link presse@vcd.org>presse@vcd.org</link>]]></content:encoded>
			<category>Verkehrspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 11:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Grüner geht’s nicht &minus; Reiseratgeber ViaDeutschland kooperiert mit Alpine Pearls]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=963&#38;cHash=ff423aa3091e119a5446428471209986</link>
			<description><![CDATA[Berlin/Wien, 17. April 2012. Damit Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch in der Ferienzeit keine leeren Versprechen bleiben, haben 27 Urlaubsorte in sechs Ländern der Alpen konkrete Angebote für sanften Tourismus auf höchstem Qualitätsniveau entwickelt. Elf dieser &bdquo;Alpine Pearls&rdquo;, siehe www.alpine-pearls.com, lassen sich aus ganz Deutschland hervorragend nach dem Bahnetappenkonzept von »ViaDeutschland« mit einem Zwischenhalt in München, Basel oder Zürich erreichen. Beste Voraussetzungen also für eine Zusammenarbeit der beiden Partner und für Reiselustige eine gute Möglichkeit, den klimaschonenden Urlaub schon mit der Anreise zu beginnen. Grüner...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin/Wien, 17. April 2012</strong>. Damit Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch in der Ferienzeit keine leeren Versprechen bleiben, haben 27 Urlaubsorte in sechs Ländern der Alpen konkrete Angebote für sanften Tourismus auf höchstem Qualitätsniveau entwickelt. Elf dieser &bdquo;Alpine Pearls&rdquo;, siehe www.alpine-pearls.com, lassen sich aus ganz Deutschland hervorragend nach dem Bahnetappenkonzept von »ViaDeutschland« mit einem Zwischenhalt in München, Basel oder Zürich erreichen. Beste Voraussetzungen also für eine Zusammenarbeit der beiden Partner und für Reiselustige eine gute Möglichkeit, den klimaschonenden Urlaub schon mit der Anreise zu beginnen. Grüner geht’s nicht!<br /><br />Ab sofort stellen sich die Alpen-Perlen Berchtesgaden (D), Bad Reichenhall (D), Werfenweng (AUT),Neukirchen (AUT), Mallnitz (AUT), Ratschings (IT), Valdidentro (IT), Moena (IT), Arosa (CH),Interlaken (CH) und Les Gets (FR) unter www.viadeutschland.de/gruener-gehts-nicht.html vor. Jede Perle hat ihren ganz eigenen Charme, ihre eigenen touristischen Höhepunkte und ihre eigenen Angebote an sanfter Mobilität: Der komfortable Wanderbus oder das Nachttaxi, das Sie nach einem ausgedehnten Hüttenabend wieder sicher ins Hotel bringt, die Pferdekutsche, mit der Sie den See umrunden, Elektroräder, die Sie entspannt die Hügel erklimmen lassen, oder eine ausgedehnte Testfahrt mit dem Segway. Erleben Sie selbst, dass ein autofreier Urlaub kein Verzicht ist, sondern<br />eine Bereicherung.<br /><br />Damit der Urlaub bereits abwechslungsreich startet, zeigen wir Ihnen auf ViaDeutschland.de, wie Sie <strong>von überall in Deutschland bequem in zwei Etappen</strong> mit der Bahn anreisen und in München, Basel oder Zürich einen spannenden Zwischenstopp einlegen. Der Online-Reiseführer von ViaDeutschland, einem vom deutschen Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt geförderten Projekt des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland, gibt umfangreiche Tipps, wie die Zeit zwischen zwei Zügen für kurze oder längere Erkundungstouren genutzt werden kann. Erfreuen Sie sich an einem kühlen Bier im Englischen Garten, radeln Sie am Ufer des Zürichsee entlang oder bewundern Sie Picassos Werke in der Fondation Beyeler in Basel.<br /><br />&bdquo;Grüner geht’s nicht&rdquo; verlost eine Bahnreise für vier Personen über München nach Berchtesgaden.Was muss man dafür tun? Einfach die Vorfreude auf die Reise auf einem Foto festhalten und das <strong>Bild bis 18. Mai</strong> an viadeutschland@vcd.org schicken. Das schönste Foto wird mit der Reise nach Berchtesgaden prämiert. Neben der An- und Abreise beinhaltet der Gewinn drei Übernachtungen mit Frühstück für maximal zwei Erwachsene und zwei Kinder. Weitere Informationen sind unter www.viadeutschland.de/gruener-gehts-nicht.html zu finden.<br /><br /><strong>Für Rückfragen und Interviewwünsche:</strong><br />Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 0049 30280351-12 • Fax -10 • presse@vcd.org<br />Karmen Mentil, Management Alpine Pearls • Fon 0043 6466 20020 • info@alpine-pearls.com]]></content:encoded>
			<category>Tourismus</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 11:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Radfahrer sind nicht die größeren Rüpel]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=962&#38;cHash=63f4c7bab946535b1c10cfd7b69d815a</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 16. April 2012. In den vergangenen zwei Jahren waren bundesweit lediglich bei 11 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden Radfahrende die Hauptverursacher. Obwohl der Anteil der Radfahrenden steigt, zeigt der VCD-Städtecheck aus dem Jahr 2011, dass in vielen deutschen Großstädten die Zahl der verunglückten Radfahrer sogar gesunken ist. Von Rüpeln oder Kampfradlern, die den Straßenverkehr zunehmend gefährden, kann also nicht die Rede sein.
&bdquo;Einseitige Schuldzuweisungen und die Forderung nach höheren Strafen wie sie in diesen Tagen wieder vermehrt propagiert werden, sind nicht zielführend&rdquo;, betont Doris Neuschäfer, stellvertretende...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 16. April 2012.</strong> In den vergangenen zwei Jahren waren bundesweit lediglich bei 11 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden Radfahrende die Hauptverursacher. Obwohl der Anteil der Radfahrenden steigt, zeigt der VCD-Städtecheck aus dem Jahr 2011, dass in vielen deutschen Großstädten die Zahl der verunglückten Radfahrer sogar gesunken ist. Von Rüpeln oder Kampfradlern, die den Straßenverkehr zunehmend gefährden, kann also nicht die Rede sein.
&bdquo;Einseitige Schuldzuweisungen und die Forderung nach höheren Strafen wie sie in diesen Tagen wieder vermehrt propagiert werden, sind nicht zielführend&rdquo;, betont <strong>Doris Neuschäfer, stellvertretende Bundesvorsitzende des VCD</strong>. &bdquo;Auch Ausdrücke wie Kampfradler werden nicht zu einem gleichberechtigten Verkehrsklima führen, stattdessen vertiefen sie gegenseitige Vorurteile und in der Folge sinkt die Bereitschaft zur Rücksichtnahme. Wir müssen vielmehr daran arbeiten, dass Radfahrende, Autofahrende sowie Zufußgehende ausreichend Kenntnis über die Regeln im Straßenverkehr haben und die Infrastruktur dem wachsenden Radverkehr angepasst wird&rdquo;, so Neuschäfer.
Zwar gibt es einen kleinen Prozentsatz an Radfahrern und Radfahrerinnen, die Regeln mit Vorsatz brechen, aber dieser Anteil ist nicht größer als bei allen anderen Verkehrsteilnehmern. Er liegt laut einer aktuellen Freiburger Studie bei zehn bis dreizehn Prozent.
Fehlverhalten bei Radfahrenden hat vielschichtige Gründe. Ein Großteil der Regelmissachtungen geschieht aufgrund einer Fehleinschätzung der Gefahrenlage. Zum Beispiel das Fahren auf dem Radweg. &bdquo;Radfahrende fühlen sich im Fließverkehr oft unsicher und nutzen deshalb den Rad- oder Fußweg auch in verkehrter Richtung. Dabei wird übersehen, wie gefährlich dies in Kreuzungssituationen ist.&rdquo;, so <strong>Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim VCD</strong>. &bdquo;Um mit dem Rad sicher unterwegs zu sein, brauchen gerade Kinder und Jugendliche Anleitung, die nicht mit dem Radfahrunterricht in Klasse 3 und 4 in der Schule enden darf.&rdquo;
Schlechte Wegeführung und mangelnde Infrastruktur sind schließlich der zweite Grund für die Missachtung von Regeln. Der ökologische Verkehrsclub VCD sieht es daher als notwendig an, dass die Radverkehrsinfrastruktur regelmäßig überprüft und mit zunehmender Anzahl an Fahrradfahrern ausgebaut wird. &bdquo;Die Vermeidung von Umwegen, eine geregelte Freigabe von Einbahnstraßen sowie die Schaffung von Radstreifen auf der Fahrbahn können die Regelakzeptanz bedeutend erhöhen und damit für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr sorgen.&rdquo;
Wer die Sicherheit von Radfahrern erhöhen möchte, muss vor allem die Infrastruktur sicherer machen und über Gefahrensituationen aufklären. Strafen allein ändern Verhalten nicht.
<strong>Rückfragen und Interviewwünsche:</strong>
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • <link presse@vcd.org>presse@vcd.org</link>]]></content:encoded>
			<category>Rad- &amp; Fußverkehr</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title><![CDATA[Umweltverbände kritisieren geplante Privilegien für &rdquo;schmutzige&rdquo; Reisebusse in Umweltzonen ]]></title>
			<link>http://www.vcd.org/pressemitteilung.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=961&#38;cHash=b2ee4972626abd832822e8b1bc2cc739</link>
			<description><![CDATA[Berlin, 16. April 2012: Das Bündnis &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; hat die Bundesländer aufgefordert einen derzeit von der Bundesregierung erarbeiteten Leitlinienentwurf abzulehnen, der &rdquo;schmutzigen&rdquo; Reisebussen mit gelber Feinstaubplakette die Einfahrt in Umweltzonen bis Ende 2014 erlauben will. Stattdessen fordern die in dem Bündnis zusammengeschlossenen Verbände Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine generelle grüne Plakettenpflicht für Reisebusse bei der Einfahrt in Umweltzonen.
&bdquo;Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Berlin, 16. April 2012:</strong> Das Bündnis &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; hat die Bundesländer aufgefordert einen derzeit von der Bundesregierung erarbeiteten Leitlinienentwurf abzulehnen, der &rdquo;schmutzigen&rdquo; Reisebussen mit gelber Feinstaubplakette die Einfahrt in Umweltzonen bis Ende 2014 erlauben will. Stattdessen fordern die in dem Bündnis zusammengeschlossenen Verbände Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine generelle grüne Plakettenpflicht für Reisebusse bei der Einfahrt in Umweltzonen.
<em>&bdquo;Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundesregierung den von Feinstaub und Stickoxiden geplagten Menschen in den Ballungszentren in den Rücken fällt und über die geplanten Leitlinien Lobbyarbeit für ‚schmutzige’ Busse leistet</em><em>&rdquo;</em><em>,</em> sagt DUH-Bundesgeschäftsführer <span style="text-decoration: underline;">Jürgen Resch</span><span style="text-decoration: underline;">.</span> <em>&bdquo;</em><em>Eine Sonderbehandlung für </em><em>Reisebusse </em><em>ist </em><em>ein Affront gegenüber allen Fahrzeughaltern</em><em>,</em><em> die seit Jahren Umweltzonenregeln befolgen und sich entweder ein sauberes Fahrzeug angeschafft oder ihren alten Pkw oder Lkw mit einem Filter nachgerüstet haben. Diese </em><em>Pflicht </em><em>muss auch für die Reisebusunter­nehmen gelten.</em><em>&rdquo;</em>
Derzeit dürfen Busse, insbesondere Reisebusse, auch dann in die meisten Um­welt­zonen einfahren, wenn sie nachweisbar mit einer gelben Feinstaubplakette und somit nicht mit einem Partikelfilter ausgestattet sind. Gegenüber anderen Fahrzeugen genießen sie damit Sonderprivilegien, die nach Überzeugung des Bündnis &bdquo;Rußfrei fürs Klima&rdquo; Sinn und Zweck der Umweltzonen untergraben. Lediglich Berlin verbannt seit Jahresbeginn konsequent &bdquo;schmutzige&rdquo; Busse aus der Umweltzone und leistet so einen wertvollen Beitrag zur Entlastung der Innenstadt von Feinstaub und Stickoxiden. Die Hauptstadt folgt damit dem Beispiel Londons, wo seit Anfang 2012 ebenfalls ein Fahrverbot für ungefilterte Busse gilt.
Statt deutsche Städte zur Nach­ah­mung dieser positiven Beispiele anzuregen, bereitet nun ausgerechnet das Bundesumweltministerium (BMU) in Abstimmung mit dem Wirtschafts- und Verkehrs­ministerium einen Richtlinienentwurf vor, der die Bundesländer und Städte dazu drängen soll, &bdquo;schmutzige&rdquo; Busse mit gelber Plakette bis 2014 in ihre Umweltzonen einfahren zu lassen. Die Verbände halten eine solche Regelung auch deshalb für unsinnig, weil für 90 Prozent der betroffenen Busse inzwischen Nachrüst-Partikelfilter verfügbar sind.
Busse gehören zu den Fahrzeugen mit den höchsten spezifischen Rußpartikel- und Stickoxid-Emissionen pro gefahrenen Kilometer. Das gilt insbesondere für Fahrzeuge mit dem Abgasstandard Euro III und schlechter. Ein Euro III-Bus emittiert etwa 50 Prozent mehr Dieselruß als 30 durchschnittliche Berliner Pkw,  erklärte erst kürzlich  der Berliner Senat.
<em>&bdquo;Wenn die Politik die EU-Grenzwertvorgaben für PM10 und NO2 einhalten will, darf sie nicht immer weiter wirtschaftliche Einzelinteressen vertreten, sondern muss bei ihren Entscheidungen das gesundheitliche Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Blick haben&rdquo;,</em> so BUND Verkehrsexperte <span style="text-decoration: underline;">Jens Hilgenberg</span> abschließend.
 
<strong>Für Rückfragen:</strong>
<em>Jürgen Resch</em><em></em><strong><em>, </em></strong><em>Bundesgeschäftsführer DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-0, Mobil: 0171 3649170, E-Mail: <link resch@duh.de>resch@duh.de</link> </em>
<em>Dorothee Saar</em><em>, Leiterin Verkehr DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 01511 6225862, Tel.: 030 240086772, </em><em>E-Mail: <link saar@duh.de>saar@duh.de</link></em>
<em>Daniel Eckold</em><em>, Pressesprecher DUH, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 550 17 009, E-Mail: <link eckold@duh.de>eckold@duh.de</link></em>
<em> </em>
<em>Jens Hilgenberg</em><em>, Verkehrsexperte BUND, Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin, Mobil: 0151 563 13 302, E-Mail: <link jens.hilgenberg@bund.net>jens.hilgenberg@bund.net</link></em>
<em>Anja Smetanin,</em><em> Pressesprecherin VCD, Rudi-Dutschke-Str. 9, 10969 Berlin, Tel.: 030-280 351 12, <link anja.smetanin@vcd.org>anja.smetanin@vcd.org</link> </em>
<em>Dietmar Oeliger,</em><em> Verkehrsexperte NABU, Charitéstraße 3, 10117 Berlin, Tel.: 030 2849841613, Mobil: 0172 9201823, E-Mail: <link Dietmar.Oeliger@NABU.de>Dietmar.Oeliger@NABU.de</link></em>]]></content:encoded>
			<category>Partikelfilter/Schadstoffe/Feinstaub/Umweltzone</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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