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Verkehrslärm trifft uns alle!

Mann hält sich mit beiden Händen die Ohren zu und hat das Gesicht verzogen

Foto: M. Gloger

Verkehrslärm ist Stress: Er zermürbt Körper und Geist. Chronische Lärmbelastung macht krank, selbst wenn wir sie subjektiv nicht als störend empfinden. Mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland müssen tagsüber einen Lärmpegel von über 65 Dezibel aushalten. Das bedeutet ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das Herzinfarktrisiko ist beispielsweise um 20 Prozent höher als an einer ruhigen Straße.

Verkehrslärm nervt und beeinträchtigt die Lebensqualität: Über 60 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich durch Straßenverkehrslärm belästigt. Häufig können Balkone und Terrassen nicht genutzt werden.

Verkehrslärm stört Entspannung, Erholung, Gespräche und konzentriertes Arbeiten: Unter Lärm werden häufiger Fehler gemacht, die Qualität der Arbeit nimmt ab und die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit wird verringert.

Der VCD begrüßt deshalb die Zustimmung des Bundesrates zur Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie (Pressemitteilung vom 17.06.2005; pdf, 40 KB). Sie stellt einen wichtigen Schritt zu mehr Ruhe und Gesundheit dar. Das Gesetz bedeutet eine umfassende Verpflichtung zur Lärmbekämpfung. Kommunen müssen jetzt umgehend gegen Verkehrslärm aktiv werden.

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