40 Jahre VCD

Jubiläumskongress beginnt am 6. November in Bonn

Der ökologische Verkehrsclub VCD wird 40 und lädt aus diesem Anlass zu seinem 1. Mobilitätskongress ein: „Raus aus dem Betondenken – wie gelingt die Mobilitätswende?“ Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, den 6. November, in Bonn statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Am 6. November um 10 Uhr beginnt im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn der 1. VCD-Mobilitätskongress „Raus aus dem Betondenken – wie gelingt die Mobilitätswende?“ Dabei sind Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis, aber auch Aktive aus der Zivilgesellschaft. „Gemeinsam wollen wir diskutieren und Spielräume für eine sozialere und ökologischere Mobilität ausloten“, so Monika Zimmermann aus dem VCD-Bundesvorstand. 

Die Panels sind hochkarätig besetzt. Vertreten sind unter anderem Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, und Burkhard Jung, Leipzigs Oberbürgermeister und Präsident des Deutschen Städtetags. Auch der renommierte Deutsche Verkehrsplanungspreis wird – in Kooperation mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) – in diesem Jahr auf dem Kongress verliehen.  

Das Programm umfasst fachliche Impulse, Podiumsdiskussionen und (am Folgetag) Exkursionen in die Umgebung. Leitfrage ist: Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? „Wir können vieles voneinander lernen“, sagt Zimmermann. „Und natürlich schauen wir genau auf die Probleme im Verkehrssektor, die unsere Arbeit in den nächsten Jahren prägen werden.“

Entsprechend spiegele der Kongress das breite Themenspektrum wider, das den VCD in Deutschland einzigartig macht, ergänzt Thomas J. Mager, ebenfalls Mitglied im Bundesvorstand: „Seit 40 Jahren setzen wir uns für alle ein, die unterwegs sind – ob auf dem Fahrrad oder im Auto, im Bus oder im ICE. Mobilität für Menschen eben.“

Diese Vielfalt spiegele sich auch im Kongressprogramm wider: „Hier diskutieren viele, die uns während all der Jahre tatkräftig unterstützt oder auch kritisch begleitet haben“, so Mager. „Gemeinsam haben wir vieles erreicht, aber am Ziel sind wir noch lange nicht: Das ist, wie vor 40 Jahren, eine sichere, klimafreundliche und sozial gerechte Mobilität in Deutschland.“

Zum Hintergrund: Der VCD ist die erste Organisation in Deutschland, die sich für umwelt- und sozialverträgliche Mobilität quer über alle Verkehrsmittel hinweg einsetzt. Der 1. VCD-Mobilitätskongress „Raus aus dem Betondenken – wie gelingt die Mobilitätswende?“ findet am 6. November 2026 im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn statt. Das Programm finden Sie unter www.vcd.org/kongress.

zurück