VCD-Bundesvorstand

Politische Schwerpunkte und Ziele festlegen

Der Bundesvorstand des VCD setzt die politischen Schwerpunkte des Vereins, legt die langfristigen Ziele fest und repräsentiert den VCD nach außen.

Der VCD-Bundesvorstand

Die Mitglieder des VCD-Bundesvorstandes werden alle zwei Jahre von der Bundesdelegiertenversammlung (BDV) gewählt. Die jüngsten regulären Wahlen fanden am 10. November 2024 auf der BDV in Fulda statt; eine Nachwahl zur Bundesvorsitzenden fand am 9. November 2025 auf der Online-BDV statt. 

Bundesvorsitzende sind seitdem Dr. Christiane Rohleder und Matthias Kurzeck. Schatzmeister ist Thomas J. Mager. Weitere Mitglieder des VCD-Bundesvorstandes sind Monika Zimmermann, Martin Tönnes und Lorenz Schauer.

Christiane Rohleder

VCD-Bundesvorsitzende

Christiane Rohleder (Jahrgang 1969) war von Januar 2022 bis Mai 2025 Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und von 2016 bis 2021 Staatssekretärin im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz. Zuvor war sie seit 2003 in den verschiedenen Bundesverbraucherschutzministerien tätig, davon mehrere Jahre im Referat „Verbraucherschutz in der Informationsgesellschaft sowie in den Bereichen Verkehr und Energie“. Die Verkehrswende ist ihr ein Herzensanliegen, zumal der Klimaschutz hier noch ganz besonders hinterherhinkt. Dazu muss das großartige Verkehrsmittel Bahn endlich wieder richtig funktionieren, Radfahren sicher werden und Mobilität in Stadt und auf dem Land auch ohne eigene Verkehrsmittel problemlos möglich sein. Bei der Elektromobilität darf es keine Rolle rückwärts geben.

Matthias Kurzeck

VCD-Bundesvorsitzender

Matthias Kurzeck gehört seit November 2008 dem VCD-Bundesvorstand an. Er beschäftigt sich mit den Themen Infrastruktur, Europa und Stadtverkehr/Stadtplanung.
 

Thomas J. Mager

Mitglied im VCD-Bundesvorstand (Schatzmeister)

Thomas J. Mager ist seit 1989 Mitglied im VCD und seit 2016 im Bundesvorstand. Dort ist er zuständig für die Finanzen des VCD sowie für die Themen ÖPNV und multimodale Konzepte zuständig. Als Leiter des Geschäftsbereichs Marketing und Vertrieb der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH ist er bestens mit den Gegebenheiten des ÖPNV vertraut.

Martin Tönnes

Mitglied im VCD-Bundesvorstand

Martin Tönnes ist seit 1987 Mitglied im VCD und seit Oktober 2022 im Bundesvorstand. Für den „Vater des Radschnellweg Ruhr“ gelingt die sozialverträgliche Verkehrswende nur mit der dazu passenden Infrastruktur. Nötig sind städteübergreifende Hauptrouten für die Radmobilität im Alltag. Regionale Nahverkehrspläne sollen Busse und Bahnen zu einer einfach zugänglichen und vor allem bezahlbaren Mobilitätsalternative für Alle machen. Hierzu müssen sich unsere ÖPNV-Unternehmen zu Dienstleistern für eine nachhaltige Mobilität weiter entwickeln. In den Kommunen, in den Ländern und im Bund muss der VCD noch viel Kraft und Lobbyarbeit in diese Richtung investieren.

Monika Zimmermann

Mitglied im VCD-Bundesvorstand

Monika Zimmermann (Freiburg, Jahrgang 1957) wurde im Oktober 2022 in den VCD-Bundesvorstand gewählt. Bei der langjährigen Arbeit für ICLEI, dem internationalen Netzwerk nachhaltiger Städte, hat sie schon immer Stadtverkehr, Umweltschutz, Resilienz und Stadtentwicklung zusammen gedacht. Als Expertin für städtische Nachhaltigkeit sind ihr Flächengerechtigkeit, Ressourcen- und Klimaschutz besonders wichtig.

Damit die Städte und Dörfer allen gehören, brauchen wir Instrumente, um den ÖV, den Fuß- und Radverkehr und das Teilen weiter zu stärken und gleichzeitig die Menge an Autos und deren Nutzung zu begrenzen. Ungleichheit - auch bei Größe und Gewicht von Fahrzeugen - ist gefährlich. Die Autos, die wir noch brauchen müssen klein, leicht, sparsam und angepasst im Tempo sein.

Lorenz Schauer

Mitglied im VCD-Bundesvorstand

Lorenz Schauer (Jahrgang 1994) ist IT-Systemadministrator und beschäftigt sich gerne mit Fahrplänen, Fahrzeuggattungen und dergleichen. Seit über zehn Jahren schon ist er kommunalpolitisch besonders in der Verkehrspolitik engagiert, so treibt er unter Anderem in der Initiative Tram für Kiel e.V die Stadtbahnplanungen zivilgesellschaftlich voran. Für den norddeutschen Autisten ist besonders die inklusive und gerechte Verkehrswende ein großes Anliegen. 

Dass barrierefreie Bushaltestellen immer noch ein seltener Anblick sind und die Bahn gut und gerne mal mehrere Jahre für die Sanierung von Fahrstühlen braucht, wurmt ihn besonders. Er ist leidenschaftlicher Radfahrer und setzt sich für Kopenhagener Verhältnisse bundesweit ein.