Quelle: VCD/Markus Bachmann

Gute Gründe fürs Radfahren

Gewinnfaktor Fahrrad

Ob Klimaschutz, Gesundheit oder einfach nur Spaß an der Bewegung: Es gibt viele gute Gründe, auf das Verkehrsmittel Fahrrad zu setzen. Hier sind neun davon:

| Radverkehr

1. Radfahren verbraucht keine fossilen Energien. Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Pkw zurückgelegt wird, spart rund 138g CO2 und dient damit dem Klimaschutz.

2. Radfahren ist doppelt gesund. Es verbessert die eigene körperliche Fitness und baut Stress ab. Radfahren bedeutet Vorsorge gegen Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Diabetes. Es macht zudem keinen Lärm und erzeugt keine schädlichen Abgase oder Feinstaub. Damit ist es auch für diejenigen gesund, die nicht selbst fahren.

3. Radfahren macht Spaß und munter. Die selbständige Bewegung bringt Lebensfreude und fördert die mentale Ausgeglichenheit. Wer mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule fährt, kommt dort wacher an, ist den ganzen Tag leistungsfähiger und weist 50% weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten auf.

4. Radfahren macht den Verkehr sicherer. Vom Fahrrad geht im Vergleich zum Auto eine viel geringere Unfallgefahr für andere aus.

5. Radfahren ist für alle: Das Fahrrad eröffnet Menschen fast jeden Alters und aller sozialen Gruppen eine individuelle und kostengünstige Fortbewegung. Dies gilt insbesondere für den Alltagsverkehr bis zu 10 Kilometer und für den Freizeitverkehr.

6. Radfahrende sind flexibel und schnell unterwegs. Das Fahrrad bringt uns schneller voran als die eigenen Füße, so dass eine zehnmal größere Strecke ohne zusätzlichen Energieaufwand zurückgelegt werden kann. In der Stadt bringt uns das Fahrrad auf Strecken bis 5 km schneller ans Ziel als das Auto.

7. Radfahrende brauchen wenig Platz. Das gilt sowohl auf der Straße als auch beim Parken. Dadurch schaffen Radfahrende Raum für Fußgänger, spielende Kinder, Grünflächen, Cafés und vieles mehr, was das öffentliche Leben ausmacht. Auch die Autofahrenden profitieren, zum Beispiel durch weniger Stau auf den Straßen.

8. Fahrradförderung macht Städte attraktiver. Jede Fahrt mit dem Fahrrad verringert die Beeinträchtigungen, die der Autoverkehr in den Innenstädten durch Parkraumbedarf, Parkplatzsuche, Fahrzeuglärm, Abgase und Unfallpotenzial mit sich bringt. Radfahrende kaufen wohnortnah ein und stützen damit den lokalen Einzelhandel.

9. Radverkehr kostet nicht viel. Bau und Unterhaltung einer guten Infrastruktur für den Radverkehr sind viel kostengünstiger als für andere Verkehrsmittel. Das Fahrradfahren spart außerdem beträchtliche Kosten im Gesundheitssektor. Allein aus Kostengründen müssen Bund, Länder und Kommunen großes Interesse daran haben, dass viele Menschen aufs Rad steigen.

 

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