Was kostet Verkehr?
FÖS-Studie von Klimaallianz und VCD zeigt: Schon mit 10% mehr ÖPNV können wir 19 Mrd. Euro sparen!
Unser Mobilitätsverhalten steht unter Strom: Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs sind in Deutschland bereits zu zwei Dritteln elektrisch unterwegs. Das E-Fahrrad ist zu einer neuen Option für den Arbeitsweg geworden - selbst bei 20 Prozent Steigung im Harz und 50 Stundenkilometern Gegenwind auf Usedom. Auch Autokonzerne setzen zunehmend auf die Produktion von Elektroautos. Dennoch ist der Verkehrssektor zu über 90 Prozent von fossilen Energien abhängig. Ein Antriebswechsel ist zwingend notwendig. Die Elektromobilität mit direkter Stromnutzung ist am effizientesten und muss daher unter allen Antrieben als beste Lösung gestärkt werden.
Über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg überholt das E-Auto bereits heute Verbrenner mit einem Klimavorteil und setzt sich in seinem Energieverbrauch deutlich gegenüber Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen durch. Zukünftig ist der weitere Ausbau erneuerbarer Energien für die Klimabilanz der Elektromobilität entscheidend und auch die energieintensive Batterieproduktion muss effizienter werden.
Viele, auch weitere Strecken lassen sich bequem auch per Rad mit Elektrounterstützung zurücklegen. Entsprechend erfreuen sich Pedelecs großer Beliebtheit. Mobilitätsanalysen belegen: Das Pedelec ersetzt zunehmend Autofahrten. Neben Pedelecs, deren Elektromotor bis zu 25 km/h unterstützt, sind vor allem Speed-Pedelecs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h eine Option. Außerhalb von Städten können sie durchaus einen Zweit- oder Drittwagen überflüssig machen.
Unsere E-Rad-Datenbank listet eine Auswahl von Elektrofahrrädern auf. Der Clou: Wer radelt, statt Auto zu fahren, entlastet nicht nur die Umwelt und muss sich auch keine Sorgen um Parkplätze machen, sondern tut auch etwas für die Gesundheit und den Geldbeutel. Mit unserem Kostencheck Mobilität können Sie die monatlichen Kosten für verschiedene Verkehrsmittel vergleichen und sehen, wie Sie am besten sparen.
Im Alltag treffen wir dennoch immer wieder auf Situationen, in welchen ein Auto praktisch wäre. Sei es für die Fahrt zur Entsorgungsstelle, für den Großeinkauf oder ähnliches. In solchen Momenten bietet sich Carsharing an. Autos können gemietet, ausgeliehen oder geteilt werden, was auch die Auslastung der Fahrzeuge verbessert. In Carsharing-Flotten finden sich immer mehr E-Modelle, bereits jedes fünfte Carsharing-Auto fährt elektrisch.
Sollte es trotz allem nicht ohne eigenes Auto gehen, bündelt unsere Themenseite E-Auto wichtige Informationen und praktische Tipps zum Kauf eines (gebrauchten) E-Autos.
Fachbereichsleitung Mobilität, Verkehrspolitischer Sprecher
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