Das Mitglied – die Melkkuh des ADAC

Seit Jahrzehnten argumentiert der ADAC bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass der Autofahrer nicht zur Melkkuh der Nation werden darf. Der Automobilclub setzt dann die Politik damit unter Druck, Millionen von Mitgliedern zu mobilisieren.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Der neue Skandal um die Auto-Batterien und deren Verkauf zeigt, dass der ADAC seine Mitglieder in der Realität als Melkkuh gebraucht. Wer gestrandeten Autofahrerinnen und Autofahrern überteuerte Batterien als Rettung anbietet und wer die eigenen Pannenhelfer unter Druck setzt, möglichst viele Batterien zu verkaufen, betreibt aktiv Abzocke bei den eigenen Mitgliedern.“

Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt sich überrascht, wie tief der ADAC durch immer neue Skandale im Sumpf versinkt. Claudia Maiwald, VCD-Bundesgeschäftsführerin: „Dass der ADAC politisch fragwürdige Ziele verfolgt, beispielsweise bei der Verhinderung von Tempolimits, die nachweisbar die Verkehrssicherheit erhöhen, haben wir oft kritisiert. Dass der ADAC in seinem Kerngeschäft, der Pannenhilfe, seine Mitglieder derart unverfroren abzockt, hätten wir jedoch nicht erwartet.“

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