Deutsche Bahn und Bundesregierung loben sich für längst überfällige Maßnahmen zur Reduzierung von Schienenlärm

Zur heutigen Lobeshymne von Verkehrsminister Dobrindt und DB-Chef Grube bezüglich der Investitionen in den Lärmschutz an der Schiene, merkt der ökologische Verkehrsclub VCD an: „Die technischen Möglichkeiten zur Reduzierung von Bahnlärm sind seit vielen Jahren vorhanden. Über all die Jahre wurde jedoch um die Finanzierung gestritten, während die Leidtragenden die Anwohner an den belasteten Schienenstrecken blieben, bis heute“, so Heidi Tischmann, Referentin für Verkehrspolitik beim VCD.

Von einer Vorreiterrolle der Bahn kann somit nicht gesprochen werden. Die heute verkündeten Maßnahmen und Investitionen in den Lärmschutz an bestehenden Schienenstrecken sind längst überfällig.

Die Umsetzung der alten VCD-Forderung, zu einem Fahrverbot für laute Güterwagen ab 2020 begrüßt der VCD. Wichtig ist jetzt, dass die Vorhaben, also auch die anvisierten Teilschritte zur Umrüstung, pünktlich wirksam werden. Nur so werden die Menschen tatsächlich eine deutliche Lärmminderung spüren.

Für Rückfragen: Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • <link _blank>presse@vcd.org

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