Einsteigen, umsteigen, ankommen, weiterfahren – Mobilität von Morgen ist ohne öffentlichen Verkehr undenkbar

fairkehr-Titelthema »Flexibel werden«

Berlin, 11. Oktober 2011. Mobil sein, das bedeutet für uns heute dorthin zu kommen, wohin wir gerade wollen – schnell, einfach und ohne Ballast. Dabei spielt das Auto noch immer eine dominante Rolle. Im Vergleich: 60 Prozent der täglichen Wege werden in Deutschland mit dem Pkw bewältigt. Bahn und Bus nutzen wir nur zu acht Prozent, Tendenz steigend.

Dennoch: der öffentliche Verkehr muss flexibler werden. Er muss sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen. Er muss unabhängiger von Fahrplänen und Routen werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt in der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr wie dies verwirklicht werden kann.

Das Titelthema „Flexibler werden" beleuchtet Visionen von Verkehrswissenschaftlern, die beschreiben, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann. Ein Gedanke verbindet dabei alle Konzepte – die Mobilität von Morgen ist ohne den öffentlichen Verkehr undenkbar.

Wo stehen die ÖPNV-Unternehmen heute? Wie umweltfreundlich sind Bus und Bahn? Welchen Nutzen und Erfolg haben elektronische Ticketsysteme und kann die Seilbahn in der Großstadt eine Alternative für zugestopfte Straßen und Hindernisse sein?

Die Vision von der schwebenden Seilbahn über der Stadt, die in den öffentlichen Verkehr integriert wird, Flughäfen und Messezentren mit dem nächsten Bahnhof verbindet und dabei wenig Platz in Anspruch nimmt, beschreibt der Verkehrswissenschaftler Prof. Heiner Monheim in der fairkehr.

Von der Bereitschaft der jungen Generation, die Vision von einem intelligenten ÖPNV real werden zu lassen, berichtet Prof. Andreas Knie, Hochschullehrer an der TU Berlin und Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ). Er spricht darüber, wie wir 2050 mit elektrischen betriebenen Fahrrädern, Bussen, Zügen und Autos unterwegs sind. Neben den Chancen für noch mehr Beweglichkeit vergisst er nicht Hindernisse zu benennen, die es zu lösen gilt. Dazu gehören ein neues Personenbeförderungsgesetz und die Bereitschaft der Verkehrsunternehmen sowie Automobilkonzerne Veränderungen zuzulassen beziehungsweise auf Veränderungen zu reagieren.

Alle Artikel zum Titelthema »Flexibel werden« lesen Sie in der Ausgabe 05/2011 der VCD-Mitgliederzeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen. Interessierten senden wir ein Rezensionsexemplar gerne kostenfrei zu. Weitere Informationen auch unter www.fairkehr-magazin.de.

Bei Rückfragen:

Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • presse@vcd.org • www.vcd.org

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