40 Jahre VCD

Ökologischer Verkehrsclub feiert Jubiläum mit Kongress in Bonn

Vor 40 Jahren, im Sommer 1986, gründete sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) als erste Organisation in der Bundesrepublik, die sich für umwelt- und sozialverträgliche Mobilität quer über alle Verkehrsmittel einsetzt. Den runden Geburtstag nimmt der Verband nun zum Anlass, auf einem Kongress Zwischenbilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Die Anmeldefrist hat begonnen, die Veranstaltung selbst wird am 6. November in Bonn stattfinden.

Alle Interessierten sind ab sofort eingeladen, sich für den VCD-Mobilitätskongress „Raus aus dem Betondenken – wie gelingt die Mobilitätswende?“ anzumelden. „Der Kongress richtet sich an Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis, aber auch an Aktive aus der Zivilgesellschaft. Gemeinsam wollen wir diskutieren und Spielräume für eine bessere Mobilität ausloten“, so Monika Zimmermann aus dem VCD-Bundesvorstand. 

Das Programm umfasst fachliche Impulse, Podiumsdiskussionen und Exkursionen in die Umgebung. Wohin muss sich Mobilitätspolitik entwickeln? Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Und wie lassen sich Straßen und Plätze in unseren Städten auf den Klimawandel vorbereiten? „Es gibt eine Vielzahl innovativer Ansätze, die Mut zur Transformation machen“, sagt Zimmermann. „Da können wir vieles voneinander lernen. Und natürlich schauen wir auf die Probleme im Verkehrssektor, die unsere Arbeit in den nächsten Jahren prägen werden.“

Entsprechend spiegele der Kongress das breite Themenspektrum wider, das den VCD in Deutschland einzigartig macht, ergänzt Thomas J. Mager, ebenfalls Mitglied im Bundesvorstand: „Ob Autofahrerin oder ICE-Kunde, ob das Kind auf dem Fahrrad oder die Seniorin in der Straßenbahn – seit 40 Jahren setzen wir uns für alle ein, die unterwegs sind. Mobilität für Menschen eben, stets mit Fokus auf Klima, Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Das bildet unser Jubiläumskongress ab.“

Die Podien sind hochkarätig besetzt. Vertreten sind unter anderem Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Verkehrsministerium, Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, und Burkhard Jung, Leipzigs Oberbürgermeister und Präsident des Deutschen Städtetags. Auch der renommierte Deutsche Verkehrsplanungspreis wird – in Kooperation mit der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) – in diesem Jahr auf dem Kongress verliehen.  

„Wir wollen jene versammeln, die uns während der letzten Jahre tatkräftig unterstützt oder auch kritisch begleitet haben“, so Mager. „Gemeinsam haben wir vieles erreicht, aber am Ziel sind wir noch lange nicht: Das ist, wie vor 40 Jahren, eine sichere, klimafreundliche und sozial gerechte Mobilität in Deutschland.“

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