Punktehandel gefährdet Leben – das Geschäft mit den Rasern muss aufhören!
“Der Handel mit den Verkehrssünder-Punkten ist nicht nur höchst unmoralisch, er gefährdet auch Menschenleben – denn er bewahrt Raser, die wegen ihres Verhaltens nichts ans Steuer gehören, vor dem Entzug ihres Führerscheins. Bislang passiert nichts, um den Handel zu unterbinden; die Händler werben sogar öffentlich für diese Praxis. Das muss sich ändern, und dazu braucht es nur drei Maßnahmen:
- Wir brauchen die Halterhaftung, wie es sie in vier Nachbarländern bereits gibt. Dann ist der Halter verantwortlich für das, was mit seinem Auto geschieht.
- Wir müssen den Punktehandel als Straftat einordnen. Bisher gilt er nicht einmal als Ordnungswidrigkeit.
- Und wir brauchen verstärkt unangekündigte Polizeikontrollen, bei denen ertappte Raser sofort angehalten werden. Wer so erwischt wird, kann seine Punkte nicht an Dritte verkaufen.
Kurz: Der Staat muss das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen und seine Schutzpflicht erfüllen. Heutzutage sind bundesweit rund 2000 Polizisten dauernd damit beschäftigt, auf Blitzerfotos unbekannte Fahrer zu identifizieren – und bleiben oft erfolglos. Diese Beamten wären sinnvoller auf der Straße aufgehoben, um Anhaltekontrollen durchzuführen und Raser in flagranti zu stoppen. Solche Kontrollen bieten auch darüber hinaus unübertreffliche Vorteile bei der Unfallprävention.”
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