Soviel Zukunft: Wenn Auto, Bus und Bahn miteinander kommunizieren, nicht konkurrieren

VCD-Magazin fairkehr blickt in die mobile Zukunft der vernetzten Welt

1,5 Milliarden Fahrzeuge soll es auf der Erde bis 2030 geben. Das sind 50 Prozent mehr als heute, so Prognosen von Verkehrsexperten. Die Folge: Lärm, mangelnde Parkplätze, verunreinigte Luft, Staus. Gibt es eine Lösung? Multimodale Mobilität heißt das meist gepriesene Heilmittel. Aber was bedeutet das konkret und wie kann die Politik die Umsetzung forcieren? Mit diesen Themen und der Rolle des Autos in dieser Vision setzt sich das VCD-Magazin fairkehr in seiner neuen Ausgabe auseinander.

Das Auto der Zukunft spielt weiterhin eine besondere Rolle im Verkehr. Es ist nur nicht mehr dominant, denn Bus, Bahn, Fahrrad und Taxi bekommen mehr Platz. Das Auto der Zukunft ist Teil eines Mobilitätskonzeptes und mit viel assistierender Technik dient es als Regulierer des Verkehrs. Für das Zustandekommen des Konzeptes sind die Smart-Technologien mitentscheidend. Sie können den Verkehrsfluss steuern und kontrollieren.

Beispiel Assistenzsysteme: Fahrzeuge mit solchen Systemen erkennen querende Fußgänger, leuchten sie nachts an, rufen die Ampel an, passen bei einem Spurwechsel auf und kontrollieren das Fahrtempo. Solche »intelligenten Autos«, wie Ingenieure sie nennen, rollen bereits über deutsche Straßen und ihre Zahl wird weiter zunehmen. So verfügt das Fahrzeug der Zukunft über alle Informationen, um schnell und günstig ans Ziel zu kommen. Im richtigen Moment rät ein solches Auto der Fahrerin oder dem Fahrer sogar, auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen – oder das Auto mit anderen zu teilen.

Die großen Autohersteller lassen sich inzwischen von der Idee des Autoteilens begeistern, denn sie haben das ökonomische Potential des flexiblen Fortkommens erkannt. Neben dem stationären Carsharing, dessen Boom heute nicht mehr zu übersehen ist und an dem der VCD entscheidend mitgewirkt hat, sind in Großstädten flexible Carsharingflotten der Autofirmen selbst unterwegs. Wie die Hersteller das Carsharing fördern und wie es funktioniert, hat die fairkehrausführlich getestet.

Weil der Fokus im öffentlichen Verkehr nun nicht allein auf das Auto gerichtet ist, eröffnen sich zudem neue Wege für weniger bekannte, aber hocheffiziente Fortbewegungsideen. Im zweiten Themenspecial des VCD-Magazins fairkehr geht es um den Boom des Lastenfahrrads. Um Getränkekisten, Pakete oder Kinder zu transportieren, braucht es oft kein Auto. Lastenräder eignen sich mindestens ebenso gut, erst recht mit Elektro-Unterstützung. Das entdecken vor allem Menschen in Städten für sich. Und auch Handwerker sowie Lieferdienste erkennen die ökologischen und ökonomischen Vorteile. Die Deutsche Post nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Die fairkehr berichtet über Best-Practice-Beispiele und zeigt wie Lastenräder mit und ohne Elektroantrieb in den Innenstädten zukünftig benutzt werden können.

Mehr zu diesem und weiteren Themen, wie u.a. einen Bericht über die Velotouren für die ganze Familie durch die Schweiz, lesen Sie in der Ausgabe 3/2013 der VCD-Mitgliederzeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen.

Weitere Informationen auch unter
<link http: www.fairkehr-magazin.de _blank>www.fairkehr-magazin.de

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