»stadtmobil« tritt Cleaner Car Contracts bei
Berlin, 19. März 2012: Die stadtmobil-Gruppe, einer der größten deutschen CarSharing-Anbieter, ist der europäischen „Cleaner Car Contracts"-Kampagne beigetreten. Damit zeigt das deutschlandweit aktive Unternehmen ganz deutlich nach außen, dass es einen Fuhrpark betreibt, der in Hinblick auf Emissionen und Verbrauch weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt. Die Kampagne schreibt fest: Wer wie die stadtmobil-Partner mit dem Goldenen »Cleaner Car Contracts«-Flottenaward ausgezeichnet werden will, darf ab 2015 bzw. 2016 nur noch Fahrzeuge in den Fuhrpark aufnehmen, die im Schnitt weniger als 110 g CO2/km ausstoßen. Mehrere der stadtmobil-Unterzeichner gehen sogar darüber hinaus und wollen weniger als 100 g CO2/km im Schnitt erreichen.
„Dass alle Mitglieder der stadtmobil-Gruppe einen »Cleaner Car Contract« unterzeichnet haben zeigt, welche übergreifende Bedeutung sparsame Fahrzeuge mittlerweile haben. Besonders erfreulich ist, dass neben den ambitionierten Zielen, über die Dauer der Verpflichtung bis 2015 beziehungsweise 2016 hinaus, auch langfristige Entscheidungen getroffen wurden", so Gregor Kolbe, »Cleaner Car Contracts«-Projektleiter beim VCD. Kolbe betont: „Die Ausrichtung des Fuhrparks an ökologischen Kriterien ist keine Eintagsfliege, sondern ein längerfristiger Prozess. Setzt man diesen konsequent um, sind deutliche Verbrauchseinsparungen möglich."
Die stadtmobil-Gruppe hat bereits vor mehreren Jahren erkannt, dass der Einsatz von sparsamen und effizienten Fahrzeugen Gewinne mit sich bringt. Claudia Braun aus dem Vorstand der Stadtmobil Rhein-Neckar AG erklärt: „Bei der Zusammensetzung unseres Fuhrparks achten wir auf den richtigen Mix von Fahrzeugen verschiedener Klassen. Dabei kommen für uns aus ökologischen und ökonomischen Gründen nur die effizientesten Modelle in Frage. Beim CarSharing ist Kraftstoff immer in den Fahrpreisen inbegriffen. Dazu kommt: Unsere Kunden entscheiden sich bewusst für CarSharing als Alternative zum eigenen Auto. Dies geschieht meist aus Umwelt- und Kostengründen. Unsere Kunden legen also großen Wert auf besonders sparsame und schadstoffarme Fahrzeuge."
Die jüngst offiziell verabschiedeten Ziele sind auch ein deutlicher Hinweis an die Politik und die Autoindustrie. Denn der EU-weite CO2-Grenzwert von 130 Gramm in 2015 wird von der stadtmobil-Flotte schon heute unterschritten. Der gerade in der Abstimmung befindliche CO2-Grenzwert von 95 Gramm ab dem Jahr 2020 wird bereits einige Jahre früher erreicht werden. „CarSharing ist ein Wachstumsmarkt. Wir werden in den nächsten Jahren unsere Flotte weiter vergrößern. Dabei werden sparsame Fahrzeuge und der verstärkte Einsatz alternativer Antriebe noch wichtiger werden", so Gunnar Petersohn, Geschäftsführer der Stadtmobil CarSharing GmbH & Co. KG in Karlsruhe.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) ruft weitere Unternehmen auf dem Beispiel der stadtmobil-Gruppe zu folgen und den »Cleaner Car Contracts« beizutreten. „Zukünftig nur noch sparsame Fahrzeuge in den Fuhrpark aufzunehmen bietet Unternehmen viele Vorteile. Gleichzeitig wird so der Druck auf die Autoindustrie erhöht, verstärkt diese Fahrzeuge in allen Klassen anzubieten. Die Politik wird in die Pflicht genommen, wirksame Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Einsatz solcher Fahrzeuge fördert", so Gregor Kolbe.
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