Studieren und Engagieren für die Zukunft

Neue Online-Community bietet Generation Y Chance, sich nachhaltig zu engagieren

Ob Studienanfang oder Wechsel zum Master, für Studenten der Generation Y sind bei der Zukunftsplanung allein Geld, Boni und Prestige weniger wichtig. Bei der Frage nach dem späteren Job stehen Sinnhaftigkeit und die Freude an der Arbeit im Vordergrund. Es muss zum eigenen Lifestyle passen. Dabei spielen Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine immer größer werdende Rolle.

Ein neues Projekt mit dem Namen »2050« knüpft daran an und bietet jungen Studierenden die Möglichkeit, unabhängig vom Studiengang, die Zukunft aktiv, nachhaltig und klimaverträglich mitzugestalten. Ins Leben gerufen hat dieses Projekt der ökologische Verkehrsclub VCD. Im Fokus stehen Praxistipps und Lehrangeboten für verschiedene Branchen, ausgerichtet auf „Mobilität und Klima“.

Anja Hänel, Projektleiterin von 2050: „Junge Menschen in der Ausbildung sind ein Think Tank für innovative Ideen, leider haben sie oft zu wenig Raum, diese Ideen zu entwickeln und zu erproben. Das Projekt 2050 fördert deshalb Abschlussarbeiten zum Thema nachhaltige Mobilität, von der Entwicklung einer CO2-Spar-App bis zum Werbefilm für´s Radfahren.“ Unterstützt wird der VCD dabei vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

In Seminaren und Workshops können zum Beispiel Lehramtsstudierende, aber auch angehende Wirtschaftswissenschaftler, Designer, Planer und Fahrzeugtechniker lernen, was sie in ihrem Bereich für Mobilität und Klima tun können. Mit Kreativmethoden und Soft-Skill-Trainings werden sie fit gemacht, um innovative Konzepte selbst zu entwickeln. Somit können sich Studierende engagieren und gleichzeitig fachlich profilieren.

Auf der dazugehörigen Community-Plattform »mobilität2050.vcd.org« finden Auszubildende und Studenten aktuelle Workshoptermine und Aktionen, aber auch interessante Jobangebote und einfache Tipps für die Gestaltung des Alltags auf klimaverträgliche Weise. Zum Semesterstart im Oktober finden sich beispielsweise Hinweise für den cleveren Radweg zur Uni.

Neben einem umfassenden Wissensspeicher, sei es für Referate oder Abschlussarbeiten, bietet die neue Community gleichzeitig die Chance, engagierte junge Menschen kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen sowie zu vernetzten. Wer sich kostenlos anmeldet, kann in den Themengruppen mitdiskutieren und eigene Aktionen vorschlagen: vom nachhaltigen Urlaub bis zur Gestaltung fahrradfreundlicher Städte. Und suchen Studierende, Auszubildende, aber auch Lehrende Hilfe bei der Vernetzung zu Studierendeninitativen oder anderen Lehrenden der Hoch- und Berufsschulen, die ihr Lehrangebot erweitern wollen, helfen die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter von »2050« gerne weiter. Sie kommen auf Anfrage auch für Vorträge oder einen Workshop an Hoch- oder Berufsschulen – kostenfrei.

Weitere Informationen zum Projekt unter:<link http: www.vcd.org towards2050.html> www.vcd.org/towards2050.html
E-Mail: <link>2050@vcd.org

Das Projekt wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

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