VCD kritisiert: Deutsch-französischer CO2-Deal bremst E-Mobilität und torpediert fossilen Ausstieg
„Mit diesem Deal untergräbt die Bundesregierung ihre eigenen Ziele: den Ausstieg aus fossilen Energien und den Weg zur Klimaneutralität. Ohne Not tritt sie auf die Bremse, ausgerechnet jetzt, wo die Elektromobilität Fahrt aufnimmt. Statt den Umstieg auf klimafreundliche Antriebe konsequent voranzubringen, macht sie den Weg frei für ein Weiter-so mit spritfressenden Benzinern und Dieseln.
Das ist klimapolitisch kurzsichtig und sendet das falsche Signal an die Automobilindustrie. Wer die CO2-Grenzwerte aufweicht, statt klare Leitplanken zu setzen, gefährdet Investitionen, schwächt die Planungssicherheit und bremst den notwendigen Wandel.
Jetzt sind die SPD, Bundesumweltminister Carsten Schneider und die fortschrittlichen Kräfte in der EU gefordert: Sie müssen sich für konsequenten Klimaschutz, verlässliche Rahmenbedingungen und verbindliche CO2-Grenzwerte einsetzen. Die Vorgaben weiter abzuschwächen, wäre der falsche Weg. Die Verkehrswende braucht klare Regeln und Tempo – keine neuen Ausnahmen für den Verbrennungsmotor.“

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