Neue Klimadaten

Verkehr gefährdet zunehmend Klimaziele – VCD fordert Tempolimits und Elektrowende jetzt!

Das Umweltbundesamt hat am Wochenende die neuesten Treibhausgas-Projektionsdaten veröffentlicht. Demnach vergrößert sich die Klimalücke im Verkehr bis 2030 im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich. Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher des ökologischen Verkehrsclubs VCD, fordert eine schnellere Elektrifizierung und Tempolimits.

Die Klimabilanz des Verkehrs gefährdet immer stärker die nationalen und europäischen Klimavorgaben – mit allen Folgen. Hauptgrund: Die Elektrifizierung des Verkehrs kommt viel zu langsam voran. Die Zahl der E-Autos auf deutschen Straßen ist zu gering. Sollten jetzt, wie geplant, die europäischen CO2-Vorgaben abgeschwächt werden, sind die Folgen noch fataler.

Das anstehende Klimaschutzprogramm muss endlich gegensteuern, um den Verkehr auf Klimakurs zu bringen. Die CO2-Grenzwerte müssen bleiben, die Förderung – auch gebrauchter – E-Autos muss endlich in die Gänge kommen. Und als Sofortmaßnahme brauchen wir das Tempolimit von 120 auf Autobahnen. Allein das würde bis zu 7 Millionen Tonnen CO2 im Jahr einsparen."

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