Verzicht auf Strafzahlungen wegen geringem E10-Absatz

VCD kritisiert »Gnadengesuch« von Shell als absurd

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Bitte des Mineralölkonzerns Shell gegenüber der Bundesregierung, die Strafzahlungen wegen zu geringen Absatzes des E10-Kraftstoffs zu überdenken, als absurd und nicht nachvollziehbar. Dass die Springer-Presse den Shell-Vorstoß ein Betteln um Gnade nennt, sei bezeichnend.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Shell-Chefvolkswirt Jörg Adolf bittet die Bundesregierung über die Bild-Zeitung, auf die fälligen die Strafzahlungen zu verzichten. Angesichts der Mitschuld des Konzerns am E10-Desaster ist das erbärmlich und völlig absurd: Die Ölkonzerne haben E10 bewusst diskreditiert, um ein Zusatzgeschäft mit dem teuren Super-Plus-Kraftstoff einzufahren. Dass Shell nun wegen drohender Strafen um Mitleid buhlt, ist in Anbetracht des Jahresgewinns von über 20 Milliarden US-Dollar 2010 nicht nachvollziehbar.

Alle Informationen zu E10 gibt es im VCD-Faktencheck unter <link http: www.vcd.org faktencheck-e10.html>www.vcd.org/faktencheck-e10.html

Bei Rückfragen:

Simon Walter, VCD-Pressestelle • Fon 030/280351-12 • Fax -10 • <link>presse@vcd.org • <link http: www.vcd.org>www.vcd.org

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