Mobilitätsstationen

Erfolgsfaktor Mobilitätsstationen

Quelle: VCD
Quelle: LHM/MVGDas gemeinschaftliche Pilotprojekt der MVG und LHM, die Mobilitätsstation an der Münchner Freiheit
Quelle: Freie Hansestadt Bremenmobil.punkt in Bremen
 

Die Mobilitätsstation verknüpft die verschiedenen Verkehrs­angebote im Straßenraum. 68 % der Großstädter/innen sind dabei besonders die kur­zen Wege zur Station wichtig. Entscheidend für die Integration in den Alltagsverkehr ist daher eine Vielzahl von Stationen, die auch Wohnquartiere erschließen. Dafür muss nicht zwangsläufig eine hohe Anzahl und Vielfalt von Fahrzeugen an einer einzelnen Station vor­gehalten werden. Ergänzend kann eine groß zügige zentrale Mobilitätsstation mit umfang­reicherem Angebot und einem Kundenzentrum den Einstieg in die Angebote erleichtern.

Durch eine gut sicht­bare Platzierung an Straßen­knoten und ÖPNV­-Haltepunk­ten werden attraktive Flächen für Carsharing­-Fahrzeuge und Leihfahrräder gewonnen. Mit ausreichend, möglichst über­dachten, Fahrradbügeln für pri­vate Fahrräder werden gerade intermodale Wegeketten erleich­tert. Die Stationen sollten deut­lich gekennzeichnet sein, etwa durch ein Corporate Design, das alle hier angebotenen Verkehrs­mittel einschließt, eine Stele und durch Wegweiser in der nahen Umgebung. Bei der Planung von Neubauquartieren sind entspre­chende Flächen von Beginn an mit zu berücksichtigen.