In eigener Sache
Wechsel im VCD-Bundesvorsitz – Kerstin Haarmann gibt Amt ab
Kerstin Haarmann, sieben Jahre lang Bundesvorsitzende des VCD, hat heute vor der BDV ihren Rücktritt erklärt. Ihre beruflichen Aufgaben ließen die ehrenamtliche Arbeit nicht länger zu. Haarmann bedankte sich bei den Delegierten für das Vertrauen und sagte in ihrem Rückblick: „Ich habe den VCD sehr gerne vertreten. Er leistet wichtige Grundlagenarbeit für die nachhaltige Mobilität. So haben wir zum Beispiel ein Bundesmobilitätsgesetz erarbeitet, das sich konsequent an den Interessen der Menschen ausrichtet. Es sieht etwa endlich eine integrierte Planung der Bundesverkehrswege auf Strasse und Schiene vor.“
Als derzeit wichtige Schwerpunkte des VCD nannte Haarmann die laufende Verkehrssicherheits-Aktion, die bundesweit das gefährliche Gehwegparken reduzieren soll, oder den Einsatz des Verbands für den Erhalt der Familienreservierung bei der DB.
Weiter im Amt bleibt der Co-Vorsitzende des VCD, Matthias Kurzeck. Er dankte Haarmann für ihr kompetentes Engagement, ihren großen zeitlichen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit: "Gemeinsam haben wir den VCD intern und nach außen vorangebracht. Durch Kerstin Haarmann konnten wir als Verband die Fahrgastinteressen in verschiedenen Fachgremien versiert vertreten, zum Beispiel in der Beschleunigungskommission Schiene oder dem Sektorbeirat der DB InfraGO. Neue Aktionen für die vielen Aktiven vor Ort, etwa zu sicheren Schulwegen oder zum Gehwegparken, hat der Bundesvorstand in ihrer Amtszeit initiiert."
Kurzeck wandte den Blick nach vorne: "Ich freue mich auf eine neue Co-Vorsitzende, es gibt viel zu tun für die Verkehrswende. Der aktuelle Streit um die Trassenpreisförderung zeigt – es wird immer wichtiger, die Bundesregierung zu mehr Einsatz für die umweltfreundliche Schiene zu bewegen. Und unseren Aktiven wollen wir noch bessere Materialien und Ideen für eigene Aktionen zur Verfügung stellen."
Die Wahl zu Haarmanns Nachfolge findet am Sonntagvormittag statt.

vcd.org