Tempolimit auf Autobahnen

Für mehr Klimaschutz und Verkehrssicherheit

Deutschland ist immer noch das einzige Land weltweit ohne Tempolimit auf Autobahnen. Dabei liegen die positiven Effekte einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Hand.

Aktion des VCD für ein Tempolimit auf Autobahnen
Quelle: VCD/Andreas Labes

Die Mehrheit der Deutschen ist inzwischen für eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland. Das haben verschiedene Umfragen immer wieder gezeigt. Doch die aktuelle Bundesregierung weigert sich genau wie ihre Vorgängerinnen, den Volkswillen umzusetzen.

Um den Druck auf die Regierung zu erhöhen, startete der VCD im März 2007 eine Protestaktion und forderte mit 120 km/h-Begrenzungsschildern vor dem Bundeskanzleramt "Klimawandel bremsen - Tempolimit jetzt!"

Logo: Pro Tempolimit

Im November 2007 gründete der VCD gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe und der Deutschen Hochschule der Polizei die Allianz »Pro Tempolimit - für Klimaschutz und Verkehrssicherheit«. Ziel des Bündnisses ist ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen.

Warum sind Tempolimits sinnvoll?

Dieses Video vom Land Baden-Württemberg erklärt anschaulich und unterhaltsam, warum Tempolimits sinnvoll sind:

Vorteile im Überblick

  • Ein Tempolimit bedeutet mehr Klimaschutz, denn es senkt sofort den Spritverbrauch und verringert damit den Treibhausgasausstoß spürbar. Bei 120 km/h ließen sich jährlich rund 3,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen.
  • Ein Tempolimit bedeutet mehr Sicherheit, denn es verringert die Unfallgefahr und mildert die Folgen im Falle eines Unfalls. So ließen sich jährlich hunderte Tote und Schwerverletzte auf Autobahnen vermeiden.
  • Ein Tempolimit bedeutet weniger Staus, denn es mindert die hohen Geschwindigkeitsunterschiede auf Autobahnen, die eine wichtige Ursache bei der Stauentstehung sind.
  • Ein Tempolimit in Deutschland würde das weltweite Wettrüsten um immer schnellere Autos beenden und so mittelfristig den Weg für weniger Gewicht und mehr Effizienz von Neufahrzeugen frei machen.

Gerd Lottsiepen

Verkehrspolitischer Sprecher
Fon 030/28 03 51-11
gerd.lottsiepen@vcd.org

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