Digitalisierung im Verkehr

Chancen der Digitalisierung für die Verkehrswende nutzen

Die Verkehrswelt ist im Umbruch. Das spüren nicht nur die Angestellten der Automobilindustrie oder die Taxifahrer*innen, sondern auch viele Kommunen, die den rasanten technologischen Entwicklungen fast hilflos gegenüberstehen. Hier sind weder ausreichend Wissen noch genügend Kapazitäten vorhanden, um die Chancen der Digitalisierung im Sinne einer Verkehrswende nutzen zu können. Hierbei will der VCD unterstützen.

Das derzeitige Stadtbild ist geprägt von parkenden Autos, die mehr als 23 Stunden am Tag nicht bewegt werden. Wenn doch, dann werden 2 Tonnen Blech für meist eine Person in Bewegung gesetzt, angetrieben von einem Motor mit einem Wirkungsgrad von 30 Prozent. Die Hälfte aller dabei zurückgelegten Wege ist nur etwa 5 Kilometer lang.

Durch die Digitalisierung haben wir die Chance, die Stadt zurückzuerobern und wieder mehr Platz für Menschen zu schaffen. Durch die vielen neuen Möglichkeiten,

  • Informationen zu allen verfügbaren Verkehrsmitteln zu erhalten,
  • diese per Smartphone-App zu buchen,
  • Fahrten und Verkehrsmittel spontan zu teilen, 

wird der Besitz eines eigenen Pkws in der Stadt unnötig. Diese Entwicklung könnte durch autonome Fahrzeuge noch verstärkt werden, da Mobilität preiswerter wird.

Allerdings braucht es dazu die richtigen Weichenstellungen. Denn die Erfahrung zeigt, dass der blinde Glaube an technische Lösungen zu unerwünschten Nebeneffekten führen kann. Wir wollen Kommunen Hilfestellung geben, damit die Chancen genutzt, aber die Risiken vermieden werden. Dazu führt der VCD im Rahmen der Verbändeförderung das Projekt “Autonom unterwegs in der Stadt - Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Verkehrswende” durch.

Uwe Böhme

Projektleiter »Autonom unterwegs in der Stadt«
Fon 030/28 03 51-33
uwe.boehme@vcd.org

Partner

Dieses Projekt wird gefördert durch: