Mobilitätsbildung

Alt und Jung unterwegs

Wir fördern mit unseren Projekten eine sozial verträgliche und möglichst umweltschonende Mobilität von Jung und Alt. Kinder sind unsere Zukunft und sie werden die Mobilität der Zukunft bestimmen. Deshalb legen wir mit verschiedenen Projekten ein besonderes Augenmerk auf die Mobilitätsbildung von Kindern und Jugendlichen. Für ältere Menschen stellt es oft eine besondere Herausforderung dar, mobil zu bleiben. Dabei unterstützen wir sie auf ganz praktische Weise. Denn nachhaltig mobil zu sein erfordert oft ein Umdenken.

Schulkinder neben Bus
Quelle: vzbv/Gloger

Immer mehr Kinder erleben ihre Alltagswege nur noch aus der Windschutzscheibenperspektive im Elterntaxi. Das Auto als Verkehrsmittel - auch für kurze Wege - ist für viele Kinder selbstverständlich. Spaß beim Fahrrad- und Rollerfahren, stressfreie Bus- und Bahnfahrten, bei denen die Eltern Zeit für ihre Kinder haben - all dies sind Erfahrungen, die Kinder immer seltener sammeln können.

Mobilitätsbildung statt Verkehrserziehung

In Kindergarten und Schule wird das Thema Verkehr häufig auf die Verkehrssicherheit reduziert. Der VCD setzt sich dafür ein, dass Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsaspekte in der Verkehrserziehung stärker berücksichtigt werden. Mit seinem Konzept der Mobilitätsbildung verfolgt der VCD das Ziel, Kinder nicht nur fit für den Verkehr zu machen, sondern ihnen auch ihre Verantwortung bei der Verkehrsmittelwahl und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten für ein nachhaltiges Mobilitätssystem der Zukunft zu zeigen.

Als schwächste Verkehrsteilnehmer bedürfen Kinder eines besonderen Schutzes. Selbst wenn die Zahlen im Verkehr getöteter Kinder unter 15 Jahren weiter sinken, 58 Opfer im Jahr 2013 sind 58 Tragödien zu viel. Dazu kommen laut statistischem Bundesamt 28.143 zum Teil schwer verletzte Kinder. Das Engagement für mehr Spiel- und Bewegungsraum und mehr Sicherheit auf Schul- und Alltagswegen bildet daher einen Schwerpunkt der VCD-Arbeit.

Kinder und Jugendliche nehmen ihre Umgebung anders wahr als Erwachsene. Mobilitätsbildung  heißt deshalb für uns auch: mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Stadt- und Verkehrsplanung. Der VCD motiviert Kinder und Jugendliche, sich spielerisch und altersgerecht mit ihrer Mobilität und ihren Bedürfnissen an ihr Wohnumfeld auseinander zu setzen.

Kinder brauchen eine starke Lobby und die Unterstützung von Familie und Schule. Unsere Bildungsangebote für junge Menschen reichen von der Kita bis zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Mit Aktionen, wie »Zu Fuß zur Schule« und dem »VCD-Laufbus« können schon die ganz Kleinen erfahren, wie viel Spaß es macht, sich zu bewegen und dabei auch noch etwas für das Klima zu tun. Die Größeren gehen mit »FahrRad! Fürs Klima auf Tour«.

Mobilitätsbildung im Alter

Mit unserem Projekt »Klimaverträglich mobil 60+« unterstützen wir ältere Menschen dabei, möglichst klimafreundlich unterwegs zu sein. Wir möchten ihnen den Zugang zu einer klimaverträglichen Mobilität im Alltag und auf Reisen ermöglichen sowie Alternativen zu Auto und Flugzeug aufzeigen.

Ein Blick in die Zukunft

Den Blick in die Zukunft wagt das neue »Projekt 2050«. Auszubildende und Studierende heute sind die Entscheider/-innen von morgen. Deshalb zeigt das Projekt jungen Menschen, wie man sich sowohl privat als auch beruflich für eine nachhaltige Mobilität engagieren kann, und das natürlich mit Spaß und Gewinn für den eigenen Berufsstart.

Mobilitätsbildung

Unser Ziel

»Mit unserem Engagement für junge und alte Menschen und unserer Präsenz in Kitas, Schulen, Hochschulen, Berufsschulen, Volkshochschulen, Seniorenbeiräten, Kirchen und Studieninitiativen möchten wir neue Verbündete aus allen Altersklassen gewinnen. Gemeinsam setzen wir uns für eine menschenfreundliche und möglichst umweltschonende Mobilität ein.«