Radverkehr

Gewinnfaktor Fahrrad

Radfahren ist gut, in vielerlei Hinsicht: Es macht Spaß, hält fit und ist gesund. Radfahrer und Radfahrerinnen sind flexibel und in der Stadt oft schneller am Ziel. Elektroräder und Lastenräder werden immer beliebter und bringen neue Möglichkeiten. Der VCD informiert rund ums Radfahren. 

Quelle: YORICK CARROUX/www.pd-f.de

Wer mit dem Rad fährt, ist individuell und kostengünstig unterwegs und schützt aktiv das Klima: Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, erspart dem Klima rund 140 Gramm CO2. Zudem verursacht Radfahren weder Lärm noch Abgase oder Feinstaub und ist damit neben dem zu Fuß gehen die umweltfreundlichste Fortbewegungsart.

Das fordert der VCD

  • mehr Platz für Fahrräder auf den Straßen
  • mehr Geld und mehr Qualität für den Radverkehr
  • ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz
  • mehr sichere Fahrradabstellanlagen
  • Fahrradparkhäuser
  • eine bundesweit einheitlich geregelte kostenlose Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln

Wenn sich alle Beteiligten gemeinsam für Radfahrer und Radfahrerinnen stark machen, ist das Fahrrad im Alltag bald selbstverständlich — für den Weg zur Arbeit, zur Schule und zum Einkaufen.

Gute Gründe fürs Radfahren

Es gibt mindestens elf gute Gründe, auf das Verkehrsmittel Fahrrad zu setzen:

1. Radfahren verbraucht keine fossilen Energien.

Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Pkw zurückgelegt wird, spart rund 140g CO2 und dient damit dem Klimaschutz.

2. Radfahren ist gesund.

Es verbessert die körperliche Fitness und baut Stress ab. Radfahren bedeutet Vorsorge gegen Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Diabetes.

3. Radfahren ist auch gesund für diejenigen, die nicht selbst fahren.

Es macht keinen Lärm und erzeugt keine schädlichen Abgase oder Feinstaub.

4. Radfahren macht Spaß.

Die selbständige Bewegung bringt Lebensfreude und fördert die mentale Ausgeglichenheit. Davon profitieren nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Mitmenschen.

5. Radfahren macht munter.

Wer mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule fährt, kommt dort wacher an und ist den ganzen Tag leistungsfähiger.

6. Radfahren macht den Verkehr sicherer.

Radfahren macht den Verkehr sicherer, weil vom Fahrrad im Vergleich zum Auto eine viel geringere Unfallgefahr für andere ausgeht.

7. Das Fahrrad ist kostengünstig.

Das Fahrrad eröffnet Menschen fast jeden Alters und aller sozialen Gruppen eine individuelle und kostengünstige Fortbewegung. Dies gilt insbesondere für den Alltagsverkehr bis zu 10 Kilometer und für den Freizeitverkehr.

8. Fahrradfahrer/-innen sind flexibel und schnell unterwegs.

Das Fahrrad bringt uns nicht nur schneller voran als die eigenen Füße, so dass wir ohne zusätzlichen Energieaufwand eine zehnmal größere Fläche erschließen können. In der Stadt kommt man mit dem Fahrrad oft auch schneller als mit dem Auto oder Bus ans Ziel.

9. Radfahrer/-innen brauchen wenig Platz.

RadfahrerInnen brauchen wenig Platz auf der Straße und beim Parken. Das schafft Raum für Fußgänger, spielende Kinder, Grünflächen, Cafés und vieles mehr, was das öffentliche Leben ausmacht. Auch die Autofahrer profitieren, zum Beispiel durch weniger Stau auf den Straßen.

10. Fahrradförderung macht Städte attraktiver.

Jede Fahrt mit dem Fahrrad verringert die Beeinträchtigungen, die der Autoverkehr in den Innenstädten durch Parkraumbedarf, Parkplatzsuche, Fahrzeuglärm, Abgase und Unfallpotenzial mit sich bringt. Radfahrer kaufen wohnortnah ein und stützen damit den lokalen Einzelhandel.

11. Radverkehr kostet nicht viel.

Bau und Unterhaltung einer guten Infrastruktur für den Radverkehr sind viel kostengünstiger als für andere Verkehrsmittel. Das Fahrradfahren spart außerdem beträchtliche Kosten im Gesundheitssektor. Allein aus Kostengründen müssen Bund, Länder und Kommunen großes Interesse daran haben, dass viele Menschen aufs Rad steigen.

Interview

»Radfahren muss einfach sein«

Wasilis von Rauch engagiert sich seit März 2015 ehrenamtlich im VCD-Bundesvorstand für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik. Im Interview mit dem VCD-Magazin »fairkehr« verrät er, wie er sich die Mobilität von morgen vorstellt und welche Rolle das Fahrrad hierbei spielt.

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Anika Meenken

Projektleiterin »FahrRad«
Fon 030/28 03 51-403
anika.meenken@vcd.org

Annika Meenken

Sabine Stanelle

Projektleiterin »Mehr Platz fürs Rad!«
Fon 030/28 03 51-283
sabine.stanelle@vcd.org

Rainer Hauck

Projektleitung »Pedelec statt Auto - aber sicher!«
Fon 030/28 03 51-282
rainer.hauck@vcd.org

Rainer Hauck
Logo des FarRad!-Projekts
VCD

VCD-Aktion

FahrRad! - Die Fahrradjugendkampagne

Fahrrad fahren macht Spaß, ist gut für die Gesundheit und aktiver Klimaschutz. Der VCD bietet deshalb seit zehn Jahren die Mitradl-Aktion »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« an. Deutschlandweit sagen Jugendliche NEIN zum Elterntaxi, schwingen sich aufs Fahrrad und sparen so CO2.
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Infoportal

Radverkehrsförderung in deutschen Städten und Gemeinden

Das VCD-Portal »Mehr Platz fürs Rad!« präsentiert gute Beispiele zur Vergrößerung von Radverkehrsflächen und Fahrradabstellanlagen. Zudem wird darüber informiert, wie sich Nutzer vor Ort für mehr Abstellplätze und Radverkehrsflächen einsetzen können.
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